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Erster Band.
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Zweites Buch. IV. Das Kriegswesen und die Zeit der Kreuzzüge.

Im Mittelpunktdes Angriffs endlichsteht der A ngriffs -tnrm. Auch er ist,wie die „Katze", znrSicherung gegen Feuermit nassen Fellen be-hängt; obenhatercinean Ketten herabzulas-sende, jetztanfgczogeneBrücke (S.I97), nutenein nach vorn gerich-tetes schräges Schirm-dach, wie das der„Katze" und zu glei-chem Zwecke; hintenist die zu seiner Er-steigung nötige Leiterangebracht. DieserTurm ruht auf einemLager von Eichen-bvhlcn und wird durchWinden und Flaschen-ziige in dem Maßevorwärts bewegt, alsdie Ausfüllung desGrabens fortschreitet.

Die Bogen-schützen der Belager-ten suchen durch vielePfcilschüsse die An-näherung möglichst zuhindern; auch werdenVersuche gemachtwerden, die Angriffs-werke in Brand zustecken vder sie beinächtlichen Ausfällenzu zerstören. Nurgrvfie Anstrengungenkönnen dabei zu Er-folgen führen; sonstwird der Tag kom-men, an welchem der

Angriffstnrm die Blauer erreicht. Das letzte Stück seines Weges legt derselbe schnell zurück,denn die Ausfüllung des Grabens vollzieht sich schrägab gegen die Blauer, so daß der Tnrmvermöge seiner eigenen Last hingleitet und die Belagerer ihn nur an Seilen oben zu haltenbrauchen.

Wie dies geschieht, zeigt das zweite Bild. Der Tnrm steht dicht vvr der Blauer, aufwelche seine bewegliche Angriffsbrücke plötzlich und mit Gewalt heruntergeschlagen worden ist,über die nun ein starker Trupp von Ritter» und auserlesenen Kriegern hinnbereilt und sichder Mauer bemächtigt, während immer neue Scharen an der Rückseite des Turmes auf Leitern

Angriff und Berteidüzmni einer Stadtmauer im 12. Jahrhundert. (Nach Wollet-Le-Duc.)