Transkription und Reberlefiung ;u dem Facsimile aus der in der Stisksbibliothefi;u St. Gallen befindlichen Handschrist des Nibelungenliedes.
Aus dem zweiten Viertel des sZ. Jahrhunderts tzm wissenschaftlichen Gebrauche „Handschrift N" ge-nannt, früher im Besitze der Grafen von Werdenberg, dann des Ägidius Tschndi von Glarnsj.
Siegfrieds Ermordung rächen will.
lDie Halbverse sind durch einfache, die ganzen Berse durch doppelte senkrechte Striche angedeutet.
Die Aeilenanordnung ist die der Handschrift.)
ist al war H wonten sie mit ein-ist sehr wahr, wohnten sie mit ein-ander I unr an da/ sibends iar. » di /it diuander bis in das siebente Jahr. Zu dieser Zeit die
vrölicber wesen. Hfröhlicher sein (als er war).
Line wolde nlbt erwinden j sine würbe
ebint. ll nacb cristenlicbem rebte ( er wartAind. Nach christlichem Brauche ward esOrtliep §enant. » des wart vil micbel
freude j über elliu Tceln laut. »
Freude im ganzen Lande Etzels.
Lwa/. ie §uter tuZende s an vroun belebenwas je von großer Tugend in Frau Helchen*)laeb. II der vleir sieb nu vrou Oriembilt ^ .
lag, deren befliß sich nun Frau Ariemhiltdar nacb vil maniZen tacb. II di site si lerte
Den vremden unt den cbunden I was siDen Fremden und den Einheimischen war sie (Ariemhilt)vil wol beckant. II di isben da/ nie vrou« (sehr gut bekannt. Die sagten, daß nie eine Frau
besaß sie bei den Hunnen, bis in das drei-zehnte Jahr.
bet sie wol ercbunnen I da/ ir niemenNun hatte sie wohl erforscht, daß ihr Niemandwider stunt. l> also nocb fürsten wibe I
rite I /welk cbüni§e vor ir saeb. II sizeit zwölf Fürsten vor sich sah. Sie
beime §es(eb)acb. Hheim geschehen (war).
Iun§e laut. II 6er si 6a was Aewalricb j t>ntlungenland, die sie dort genossen und6! ir Härenen bant H mit Zikrides to6e (die ihr Hagens Hand mit Siegfrieds Todebete §ar benomen H ob im 6a/ noeb im-genommen hatte, und ob ihm das noch se-iner 1 von ir oe leide mobte cbomen. IImals von ihrer Seite möchte vergolten werden.
(Sie erwog,) ob sie ihn könnte brin-
ginge sehr oft an der Hand Giselhor
ihr (jüngster u. liebster) Bruder und sie küßten sich beständig. Sehr
beiten cbunt. II
in Thaten kund (verwirklicht).
lob wäne der übel valant j LriembildenIch glaube, (daß) der böse Feind Kriemhildenda/, geriet, II da/ si sieb mit friuntscbak-dieses riet, daß sie sich trotz der Liebete I von Oiselbere sebiet, H den si dtircli