Band 
Erster Band.
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o ve varnmbo tvont -i ä-cr.

V wel,, warum thun sie dar?al ein si mir ir bor-on Isil

Obgleich mir ihr Haß wehe thut,

die Ursache ist doch das weibliche Geschlecht,

ld. h. sie hassen mich, weil ich eine Krau angriff)

sir iok mied vorsprookov Kon

seit ich unrechtes (von demselben) gesprochen habe,

»nt an mir solbv missetan,

und mich gegen mich selbst vergangen,

6a?. iibte nimmer msr §e8obibt.was so leicht nimmermehr geschieht,iäooli evsvlv -i sieb vorzabon nibt,

Doch sollen sie sich nicht übereilen,

mit bui'to an min damit,

mit Stößen gegen meine Verschanzung

si vinäont verlieben strit,

sie finden tapfere Gegenwehr,

i nc ban öes nibt verZeeeen

Ich habe solchen nicht verlernt

i ne cbnnne vol gemessen

ich kann recht wohl ermessen

beide ir ^ebnere unt ir sito.

sowohl ihr Benehmen als ihre Gewohnheiten,

svelbein vibe volget cbinsobe mite

welcher Krau Keuschheit eigen ist,

äer lubs cbewpke v!I lob -in,

deren Lobes Kämpfer will ich sein,

mir i-t von bersent loit it pin

und deren Kummer ist mir von Herzen leid.

Lin») lop bincbct ams Spat,

Dessen R»h,n krankt an einem Übel,

-vor allen kronven -pl lebet niat,der sich allen Krauen schachmatt bekenn«,tltireb -in eines kronven.

NIN seiner eigenen Herrin willen.

-velbin min rebt vil sebotlven,

welche <Krau> mein Recht berücksichtige,, will

beiliin selten null boren,

es sowohl einsehen als anhören.

tliene sol icli nibt Itetären.

die will ich nicht kränken,

scbibles amlit ist min art,

Ritterlich ist meine Art;

sva niin eilen si gespart

soweit «aber) meine Kraft geschont würdesvelbin mieb minnet nmbe saneb

und mich eine (Kran) bloß um meines Gesanges willen liebte,so (lnnebet inieb ir vitse ebranolt,so dünkte mich ihr verstand krank.

wenn ich einer guten Krau Minne suche,mag iob mir sebiläe null oucb mit spei-und ich mag mit Schild und auch mit Speer

nicht verdienen ihrer Minne Lohn

al clar vaob si sie mir bolt

so bemcssc sie danach ihre Huld

<d. b. so braucht sie mir nicht hold zu sein),

Vli bvbes rvxels er äoob spür,

Gin hohes Spiel wagt derjenige,cler an ritterscliakt naob minnon eilt,der ohne Ritterschaft nach Minne strebt.

Nähmen es die Krauen nicht für Schmeichelei,

ieb spreche in daventiure vort.

ich fahre daher in meinem Abenteuer fort.

§Iver des von mir §eruoobe

der en^el si recbelnen buocbe.der zähle auf kein (gelehrtes) Buch.

! ne oban deebeinen dnooiistap,ich kenne keinen Buchstaben,da nement §enuo§s ir urbap

disiu aventiure

Dieses Abenteuer (Heldengedicht)

vert ane der buocbe stiure.

schreitet ohne die Stütze eines Buches einher.

Ehe man es für ein Buch hielte,

wollte ich eher nackt ohne Tuch sein,

Menn ich im Bade säße,

ob» ieb's (inesten niebt vergaere.

so ich nur den Badwedel nicht vergäße.

(NR Eines solchen, d. h. eines Laubbüschels, bedienteman sich im Mittelalter, um im warmen Bade sich denLeib zu streichen. Der Dichter spielt hier aber auf dessenVerwendung als Schambedeckung an.)

(Dvitkes Vnrh.)

dar also maen§Iu beizet >vip.daß so manche sich Weib nennt;ir stimme sint Zeliobe bei,ihre Stimmen sind alle hell,

§enuo§e Link §ein valscbe snel,aber viele sind zur Falschheit geneigt,

(und nur) wenige von Falschheit frei.

8us teilent sieb diu maere

so verteilen sich die Dinge.

du? die §eiiebe sink §enamt

Daß sie gleichen Namen tragen (den der Frauen)

des bat min ber/e sieb §sscbamt.

dessen hat sich mein Herz geschämt.

n'Ipbeit, din ordenliober site

Weiblichkeit, dein wahres Wesen

dem vert unt kuor ie trive mite

ist und war stets mit Treue verbunden.

ZenuoZe spreelient armuotIhrer genug sprechen, Armutda? diu 8i renibte ^uot.

wer sie aber aus Treue erduldet,

dessen Seele entgeht dem Höllenfener.die dolte ein >vip dureb trive.

Die ertrug ein Weib standhaft.

(Nun folgt die Geschichte der ihrer Herrschaft beraubtenHerzeloide und ihres Sohnes j?arzivalb

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