Drittes Buch. II. Städtelebeu und Städtebünduisse.
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Bürgerschaft aufs tiefste erbittert hatte, und sein Regiment nach drei Jahren zerfiel, ohne irgendetwas Gutes geschaffen zu haben. Er selbst entfloh und seine Anhänger wurden verbannt.Vom Herzog Heinrich zu Wolfenbüttel aus Haß gegen die fest an ihrer Freiheit hängendeStadt beschützt, aber wieder aufgegeben, befehdete und beraubte er die Braunschweiger, bis ihnMarkgraf Joachim von Brandenburg bändigte; er starb in Mecklenburg.
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Überfall und Plünderung eines Dorfes durch Raubritter.
Die Bauern werden beraubt, gefangen, fortgeschleppt; im Vordergründe links wird einer erstochen; das Dorf wird in Brand gesteckt,die Herden werden fortgetrieben. Aus einer Bilderhandschrift vom Ende des 15. Jahrh.: „Mittelalterliches Hausbuch."
Nürnberg, Germanisches National,nuseum.
Das Beispiel dieses Ringens um die Macht zwischen Adel und Zünften wirkte zu gleicherZeit auch weiter nach nuten und führte herbei, daß die „Knechte" der Handwerker sich erhoben,um zu Gesellen emporzusteigen. Sie gründeten selbständige „Gesellcnladcn", sowie Brüderschaftenzu religiösen, wohlthätigen und geselligen Zwecken mit eigenen Borstehern, Vorsprachen oderVögten und traten mit solcher Kraft auf, daß die Parteien der „Herren" und der „Meister"sie gegeneinander zu benutzen und für sich zu gewinnen suchen mußten. So gelangten sieallmählich dazu, sich aus der Knechtschaft zu befreien, wie früher ihre Meister aus der