Gruppe in dem Triilmphzilg Maximilians I., Faksimile anS dein Holzschnittwerk von Hans Burqkmair.
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Neunter Abschnitt.
Das Reich und die Ausbreitung der deutschen Kultur.
KZas deutsche Reich, das sich zwar noch „römisches" nannte, dies aber noch weniger war alszu der Zeit, in welcher die Römerziige den Sinn der Kaiser erfüllt hatten, — einst dasHaupt Europas und der Stolz der Christenheit, war an die Grenze äußerster Ohnmachtgesunken. Das schrankenlose Emporwuchern der ehemaligen Reichsvassallen zu selbständigenLandesherren, namentlich seit die Habsburgischen und luxemburgischen Könige und Kaiser jenesKrebsübel begünstigten, um ihre Hansmacht zu vergrößern und ihrem unaufhörlichen Geldmangelabzuhelfen, hatte Macht und Kraft des Reiches völlig untergraben. Dies zeigte sich am klarstenunter dem kraftlosen Friedrich III., dem letzten König, der sich in Rom als Kaiser krönen ließ.„In den Zeiten", sagt der gefeierte Ranke, „in welchen alle Monarchieen Europas (Englandnach Beendigung des Rosenkrieges, Frankreich nach dem Sturze Karls des Kühnen, Spanien