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Zweiter Band.
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Fünftes Buch. VI. Der Soldatenkönig und feine Zeit.

welschen Modesucht so weit gingen, daß sie alle Stücke derselben, vom Hute bis auf die Schuheherab, aus Paris bezogen und dann dem modesüchtigen Teile der Nation als Musterbilddienten. An ihrer Spitze stand der Graf Heinrich von Brühl (S. 198 ff.), der allmächtigeGünstling und Minister des unbedeutenden Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen, despolnischen Königs August III. Der eiteln Prunksucht seines Herrn znlieb sog er das Volk

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Faksimile eines Abrisses der Charits zu Berlin nach ihrer Gründung durch Friedrich Wilhelm I-

in gewaltthätigster Weise aus, unterschlug fünf Millionen, aber anderthalbe nur hinterließ er.Seine glänzende Garderobe bewährte er in einem eigenen Magazin auf.

Die Männertracht in den ersten Decennien des achtzehnten Jahrhunderts schloß sich andie aus der vorhergegangenen Zeit überkommene Tracht (S. 229 ff.) so völlig au, daß dieauftretenden Veränderungen zunächst nur unbedeutend erscheinen. Der reich galonierte Rock