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dazu beitragen, edle Sieger oder edle Schlachtopfer zu bilden,heranzuziehen.
Vergesse man doch ja nicht, daß die Frage nach demUebel nicht eine speculative oder reinreligiöse, für die großeAnzahl indifferente sei. Keine berührt das praktische Lebenmehr, und greift so sehr in all die verschiedensten Interessenein, als sie. Sie stellt uns in großen Zügen vor unsere be-ängstigte Seele die einfachen Worte: „Leben oder Tod."Die drohenden Wogen, welche unlängst sich gegen die mensch-liche Gesellschaft erhoben haben, sind noch nicht beruhigt, undprallen noch immer gegen die Wohnung des Einzelnen an.Wer kann sagen, ob die Festigkeit des Dammes, welcher siebis jetzt aufhielt und zerschellen machte, auch noch länger aus-halte? Und wenn heute diese Dämme durchbrochen werden, werkann morgen sagen, ob wir nicht hinweggerissen und in einenWirbel hineingezogen werden, wie die Welt noch keinen sah?
Ein Jeder muß, so viel es in seinen Kräften liegt, dasgemeine Wohl zu fördern streben. So wollen denn auch wir esthun, indem wir dies Werk der französischen Revolution be-ginnen, stufenweise ihren Ursprung, ihren Charakter und ihrenEinfluß auf die genannten Uebel erforschen.
Wir werden weder polemisiren, noch discutiren, noch Philo-sophien, sondern bloß Thatsachen anführen: authentische That-sachen ohne Parteilichkeit vortragen, und überlassen es unsermLeser selbst, diesen Ausspruch zu würdige» und die Schlußfvlgezu ziehen. Als einfacher Erzähler werden wir uns beständigan das Wort der Geschichte halten, ihre Autorität und nichtunsere Meinung als Grundlage zum Urtheile des Lesersdienen lassen.
Das Einzige, um was wir unsere Leser bitten, ist: nichteher zu urtheilen, bevor sie das ganze Werk gelesen haben.
Paris, am Feste des heiligen Joseph 1856.