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bracht hatte; allein der Laureat ward vom Intendanten er-muthigt, vom ersten Präsidenten geliebkost und von, Erzbi-schofe gekrönt. Am folgenden Tage sprach man voneiner Revolution und war erstaunt deßhalb, alsob man nicht hätte wissen müssen, daß dieselbedurch die Erziehung bewirkt worden war. Es istdies ein Zeugniß, welches die Philosophie des achtzehntenJahrhunderts nicht umhin kann, den Jesuiten, der Sorbonneund der Universität auszustellen." ')
Derselbe Beobachter sagt weiter: „Soll die Erziehungeines Bürgers eine gesunde und ersprießliche sein, so muß stenatürlich sein, muß selbst von anderen Institutionen ausgehenund zur Erhaltung derselben beitragen, wie diese es zu ihrerErhaltung thun.... Diese Grundsätze sind meines Dafürhaltensdeutlich genug, als daß sie durch Beispiele bewiesen zu werdenbrauchten. Allein man bedenke einmal, wenn man will, dieWirkung, welche die Erziehung Sparta's in einer Monarchieoder auch in einer Republik, die nicht Sparta gewesen wäre,hervorgebracht haben würde. Man versuche mittelst des Ge- 'dankens die Erziehungsmethoden der Alten auf die Modernenzu übertragen .... und alle Gutgesinnten werden darüber inLachen ausbrechen.
„Dies wird unerhört, unerklärlich, übertriebensein; Niemand wird es begreifen, und trotzdem hat Je-dermann es gesehen, Jedermann es erfahren; dieseErziehung war die des Jahrhunderts, das dieRevolution schuf oder sie schaffen ließ. DieserUmstand ist, ich wiederhole es, die unbestreitbare Ursachealler unserer Mißgeschicke. Als Franzosen hatten wir dochkeine französische, als Bürger einer Monarchie keine mon-archische, und fügen wir bei, als Christen doch keine christlicheErziehung erhalten. Sei es nun Unachtsamkeit oder Vorur-theil, Unwissenheit oder Eigendünkel, man hatte uns wie
1) Louvenirs, t. I. x. 88.