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der Revolutionär Briot fort, „gehorchten wir auf denSchulbänken des Collegs den Tyrannen, währendwir insgeheim Brutus und Chareas bewun-derten." ') Kann es wohl deutlicher gesagt werden, daßden klassischen Studien jene ganze Generation ihren Tyrannen-haß und ihre Bewunderung für die Königsmördcr verdankte?

Der im Jahre 1795 verstorbene Literat Dupuy sagte inseinen letzten Augenblicken: „Ich war in Folge meinerStudien schon vor der Revolution Republikaner;zufrieden und mit Ruhm bedeckt, sterbe ich als Republikaner;die Herrschaft der Gerechtigkeit und des Friedens ist ge-kommen."

Um den Verstorbenen durch Darlegung seiner persönlichenAnsichten würdig zu loben, verfaßte ein anderer Schriftsteller,Herr v. Sacy, folgendes Epitaph auf ihn:

Mit Athens berühmtesten Werken hat er Frankreich bereichert,lind spartanische Tugenden haben sein Herz erfüllt. ?)

In demselben Sinne äußert sich auch Boissy d'An-glas. „Im Jahre 1780," sagt er, „wenige Augenblicke vordem Absterben der alten Ordnung, haben damals angeseheneMänner das Lyceum errichtet. Die Lehren, welche dort er-theilt wurden, namentlich die, welche die Geschichte und dieLiteratur zum Gegenstände hatten, mißfielen sehr bald denDespoten. Dort hat Garat durch die Geschichte deralten Republiken unsere Herzen mit republika-nischer Thatkraft ausgerüstet. Soguier dachte anGewaltmaßregeln, allein die öffentliche Meinung schirmte dasLyceum. Man begriff seitdem die Nothwendigkeit, es zurespectiren, und wagte nicht, gegen eine Anstalt vorzuschreiten,welche das Publikum massenweise in Schutz nahm."

1) Rede am Feste des Königsmordes.

3) Bericht über das Lyceum, erstattet am 8. Nov. 1794.