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Boissy d'Anglas folgt ein anderer Sohn der Revolution,Dupuis, der über die Genealogie seiner Mutter Folgendesäußert: „Der Nationalconvent, dessen Name in den Jahr-büchern der Welt unsterblich bleiben wird, welches auch immerdas Resultat seiner Bemühungen sein mag, um ein durch einelangjährige Knechtschaft herabgewürdigtes Volk wieder empor-zuheben und endlich dem übrigen geknechteten Erdbälle eineGesellschaft von Menschen zu zeigen, die von der Tyrannei derKönige, der Adeligen und Priester befreit sind, hat den kühn-sten Plan, der je auftauchen konnte, gefaßt, nämlich eine großeRepublik auf den Trümmern einer verderbten Monarchie zuerrichten.

„Es ist dies weit eher ei» Werk der Erziehung als derGesetze. Die alte Erziehung hatte bedeutende Gebrechen; alleinso mangelhaft sie war, so hat sie doch zuletzt die Män-ner gebildet, welche die Revolution herbeiführten.Wir bedürfen einer nationalen und republikanischen Erziehung,wir dürfen das Gedeihen der Republik, die auf dieser Grund-lage beruht, nicht mehr verzögern, ohne sie zu gefährden." ')

„Die Kollegien," fährt Fourcroy fort, „warendie Wiege der Revolution. Für ihre weitere Ent-wicklung und Erhaltung bedürfen wir einer vollständig republi-kanischen Erziehung. Der letzte Schrei der Unwissenheit, derVorurtheile, des Fanatismus muß durch die Gediegenheit und dieGröße der republikanischen Institutionen erstickt werden. Neunzigneue Schulen scheinen aus dem Nichts zu entstehen. Statteiniger Züge aus der griechischen und römischen Geschichte, diesrüherhin nur einen verwirrten Begriff von diesen beiden hochbe-rühmten Völkern gaben, und in unsere jungen Gemü-ther einige Saatkörner republikanischer Gesin-nung streuten, die aber der monarchische Despo-tismus und die Gewohnheiten sehr bald wieder darin er-sticken oder unterdrücken mußten, wird man jungen Republikanern

1) Bericht im Convente am 7. Ventöse des I. IV.