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welcher die Franzosen die Namen für die Parteien schöpften,^ in die sie geschieden sind.
„Der totale Umsturz, den die Franzosen, insbesondere dieJakobiner, in den Sitten ihrer Nation durch Ermordung derBesitzenden, Uebertragung der Güter, Umwandlung der Trach-ten, Gebräuche und selbst Gottes vollbringen wollten, warnur eine Nachahmung dessen, was Lykurg in sei-nem Vater lande that. Er führte die öffentlichen Mahl-zeiten ein, verbannte das Gold und die Wissenschaften, ordneteRequisitionen an Menschen und Besitz an, bewerkstelligte dieTheilung der Ländereien, führte die Gemeinschaftlichkeit derKinder und beinahe auch die der Weiber ein. ') Die Jako-biner folgten ihm Schritt für Schritt in diesen gewaltsamenReformen und strebten gleichfalls darnach, den Handel zu ver-nichten, die Wissenschaften auszurotten, Gymnasien, Philitienoder Bürgergastmahle und Klubbs herzustellen; sie wollten die- Jungfrau oder die junge Gattin wider ihren Willen zwingen,einen Gatten zu nehmen; sie brachten namentlich die Requi-sitionen in Aufnahme und schickten sich an, die Agrargesetze zuerlassen." ^
, „Es scheint," sagt Chateaubriand weiter, „daß dieser^ außerordentliche Mann, Lykurgus, Alles sehr genau ge-' kannt habe, was die Menschen rühren kann, daß er gleichzeitigalle Arten von Einrichtungen umfaßt habe, die am Geeignetstensind, auf das Herz der Menschen zu wirken, das Genie zuerheben und die Fähigkeiten ihrer Seele zu ent-wickeln. Je mehr man die Gesetze des Lykurg^ studirt, um so mehr gelangt man zu der Ueber-, zeugung, daß man seit ihm nichts Neues mehr inder Politik gefunden/")
s Also auch nicht einmal das Evangelium! Indessen sind
1) klut. in I.Ileui'A. ?ÄU8UN. Buch III. C- 4. Isoernt. ksnstli. B. II.XenopN. Oe rsp. I,seeä. p. 681.
2) S. 65. — 3) S. 67.
Baume, Revolution. I.
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