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die Studien in den Kollegien fortgepflanzt, nothwendiger Weisein seiner Folge in einer revolutionären Katastrophe endigenmnßte, in folgenden Sätzen:
„Das Studium der Schriftsteller des alten Roms warwieder aufgelebt.... lateinische Dichter, Hofräthe, in derSchule der alten Schriftsteller gebildet, Politiker,Personen in einer öffentlichen Stellung und von großem Ein-fluß, durch ihre Studien in die Geschichte und Politik derGriechen und Römer eingeweiht, Liebhaber aller Art, in dasheidnische Alterthum verliebt, gaben den Ton in der geistigenEntwicklung Europa's an.
„Durch diese griechische Gelehrsamkeit, durchdas wiederauserstandene Studium der alten Li-teratur bekam der Geist dieses Jahrhundertshauptsächlich seine Richtung, seinen Charakterund seine Gestalt.... Diese vermeintliche Wiedergeburt,im höheren Sinne des Wortes, hatte eigentlich niemals statt-gefunden. Das, was man erworben hatte, was man zu er-zeugen sich bestrebte, und womit man vor aller Welt prahlte,war nichts anderes, als eitler, leerer Schein,welcher keine feste und dauerhafte Grundlagedarbieten konnte.
„Viele dieser klassischen Geister waren viel bester in derGeschichte und der Politik der alten Schriftsteller oder selbstin ihrer Mythologie unterrichtet, als daß sie im Stande ge-wesen wären, ihre verworrenen Begriffe wieder hervorzubringenund ihre hartnäckigen Vorurtheile aufzugeben; sie waren eherBürger des alten Roms oder Athens, als Men-schen ihrer Zeit, welche derselben Rechnung zutragen verstanden, und wahrhaft in den Prin-cipierfund Doktrinen des Christenthums unter-richtet gewesen wären. Der Charakter ihres Wissensträgt den Stempel der Begeisterung für das alte Heidenthum,welcher sich zwar nicht in dem Gebiete der Kunst und desAesthetischen, wohl aber in der Literatur, in der