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dieser schönen griechischen und lateinischen Lite-ratur .... dies alles hat die Begeisterung ge-hoben, und uns in Uebertreibungen hineingera«then lassen.
„Warum sollte ich als Tribun nicht unsere Ausschweifun-gen und unser Unglück eingestehen dürfen? Was würde esnützen, wenn ich es auch verbergen wollte? Die ganze Weltist voll davon. Man wollte oder man schien eineRepublik zu verlangen, eine Republik, welche wohl beieinem weniger zahlreiche» Volke, dessen ganzes Gebiet fünf-zehn bis zwanzig Meilen im Umkreise beträgt, bestehen kann.Man abstrahirte aber von allen wesentlichen Verschiedenheiten,welche sich doch bei diesen alten Verbindungen finde», undvon einer Nation aus ungefähr 25,000,000 Individuen, welcheauf einen Raum von 20,000 mStunden vertheilt ist; mannahm keine Rücksicht auf die alten Gewohnheitendieser Nation, auf ihre zahlreichen Vorurtheileund ihre lange Verderbtheit. Diejenigen, welche dieUmgestaltung nach griechischem und römischem Muster verlang-ten, schienen in der That selbst nicht die Einrichtungen deralten Völker zu verstehe», oder nicht verstehen zu wollen. Sievergaßen, daß zu Sparta und Athen jeder Bürger einenHaufen Sklaven besaß, daß auch zu Rom schreckliche Sklavereian der Tagesordnung war. Dies waren die Ideale,welche man dreist und kühn, während man Frei-heit, Gleichheit und Brüderlichkeit predigte, an-führte." ')
Man führte sie an, man ahmte sie so sehr »ach, undcommentirte sie so richtig, daß wirklich der Moniteur einst-mals mit Recht sagen konnte: „Durch die Interessen, die Ge-fühle, die politischen Ideen, welche Cicero verfolgte und insich entwickelte, konnte er wohl den Freunden der alten Lite-ratur vor der Revolution gefallen. Nun aber muß es
1) Broschirt in 8-, Paris Z. IX.