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klopften nicht unsere jungen Herzen bei derBewun-derung ihrer Thaten hörbar, und stieg in ihnender Vorsatz auf, jenen Männern nachahmen zuwollen. So also bereiteten uns Professoren,ehrwürdige Geistliche, welche eine tiefe Wissen-schaft und Liebe zu uns besaßen, auf unser künf-tiges, christliches Leben vor.
„Das also ist es, was die Erziehung in unseren jugend-lichen Geist einpflanzte und sich später in unserem öffent-lichen Leben kund that; Rom und Sparta sind wie bekanntunser Vorbild. Der Eine will die olympischen Spiele, derAndere die Ackergesetze, und der Dritte die schwarze Brod-suppe der Spartaner wieder einführen. Was wollte Robes-pierre? Er wollte die Seele zu der Höhe republikanischerTugenden der alten heidnischen Völker erheben. Was suchteSaint-Just zu erzielen? Er wollte das Glück Sparta'sund Athens uns bieten, und jeder Bürger sollteunter seinem Kleide den Dolch des Brutus bergen.Was erstrebte der blutgierige Carrier? Er wollte, daß sich inZukunft in dem Gesichte der Jugend der Muth Scävola's,die Todesfreudigkeit des Sokrates und die strenge Gerechtig-keit des Cato abspiegle. Was verfolgte Rabaut Saint-Etienne? Er verlangte, und suchte es dahin zu bringen, daßder Staat, wie einst Creta und Sparta, sich des Menschenvon der Wiege an, ja selbst schon vor der Geburt bemächtigeund nach seinen Principien erziehe. Was erstrebte der Aus-schuß der Fünfundzwanzig? Daß man der Freiheit eine Kircheweihe und einen Altar errichte, auf welchem ein ewigesFeuer, von Vestalinnen unterhalten, brenne. Was verlangteder ganze Konvent? Daß unsere Gemeinden in Zukunft nichtsanderes, als Männer wie Brutus und Publicola zähle." ')
Der Verfasser der Cäsaren, Graf Franz von Cham-pagny, gab der Revolution dasselbe Geschlechtsregister, wie
1) Baccalanreat und Socialismus, S. 48. u. 58.