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wie ein barbarisches, sklavisches System bedünken, dessen Ab-schaffung und die Einführung ihres idealischen, phantastischen,aus Büchern herausstndirten Systems sie sich als höchstes Zielsteckten.
Was man auch sagen, was man auch thun mag, dieWahrheit dessen, was wir ausgesprochen, und wofür wir eineunendliche Reihe von Beweisen aufführen könnten, wird immerauf unserer Seite sein. Unsere Behauptungen werden durchFreunde und Feinde der Revolution beurkundet, sind nichtverabredet und erzwungen, nein, sie sind folgenschwerund absolut unumstößlich. Doch in wie fern sindsie auch wahr?
Wir haben gewiß nicht nothwendig, zu wiederholen, daßdiese Frage in jeder Beziehung von höchster Wichtigkeit ist,und deßhalb in der That Beachtung verdient. In der That,die klassischen Studien, dessen können wir versichert sein, warendie Veranlassung der Revolution; sie war das Resultat der-selben; und im Grunde genommen sind sie heute dasselbe wieim achtzehnten Jahrhundert, nur mit dem Unterschiede, daßanstatt wie früher der größte Theil der Lehrer Priester oderMönche waren, sie jetzt Laien sind, die Familien im All-gemeinen weniger Christenthum zeigen, und das öffentlicheLeben schlechter und durch die fünfzig Millionen sittenver-derbeuder Bücher an Geist ärmer ist als früher.
Endlich, um die Zeugnisse selbst, welche wir vernommenhaben, zu controliren, wollen wir noch zum Ueberfluß dieRevolution selbst sprechen lassen, und sie zwingen, kategorisch aufdie Fragen zu antworten: „Ist es wahr, was man soebengesagt hat, daß du ein Kind der Renaissance und der Colleg-studien bist? Was sagst du dir selbst?" Das ist der zweiteWeg, ihre Genealogie zu constatiren.
Wenn es einestheils wahr ist, wie die vorgeführtenZeugen einstimmig aussagen, daß die klassischen Studien,indem sie mit Bewunderung für die griechische und römischeWelt erfüllen, eine Geringschätzung gegen das Christenthum
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Gaume, Revolution. I.