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sie durch das Organ des Bischofs von Antun zu dem Schlüsse:Es muß Alles vernichtet werden, weil Alles neuzu schaffen ist. Z Und die Revolution ergreift den Hammerund zertrümmert, anstatt sorgfältig beizubehalten, was gut war,und mit Klugheit zu verbessern, was es nicht war, mit unaus-gesetzten Schlägen sogar die Grundlagen der religiösen undmonarchischen Verfassung des schönsten Reiches nach dem Him-melreiche. Verblendete und furchtbare Reaction des bürger-lichen Heidenthums gegen das königliche Heidenthum! Seit derRenaissance hatten die Könige gestrebt, sich zu Cäsaren zumachen, und sie hatten zu diesem Zwecke die Aristokratie zuBoden geworfen und die Freiheiten der Provinzen vernichtet;sie wollten Päpste werden und hatten darum systematisch dieKirche unterdrückt. Nunmehr war das Volk an der Reihe,dies heidnische Werk zu Ende zu bringen; es macht sich zumCäsar und schafft das Königthum ab; es macht sich zumPapste, und vernichtet jede andere Religion neben der seinigen.

Es kommt die berüchtigte Nacht des vierten August, dieNacht des Fiebers und Wahnsinns, in welcher die Mitgliederder Versammlung mit Wollust an dem Werke der Vernichtungarbeiten und decretiren, was folgt:

Art. 1. Die Nationalversammlung erklärt die gänzlicheAbschaffung der Feudalherrschaft.

Art. 2. Die pekuniären, persönlichen oder sachlichenPrivilegien, welche die Steuern betreffen, sind für immer auf-gehoben.

Art. 3. Da eine nationale Konstitution und die öffent-liche Freiheit den Provinzen zum größeren Vortheile gereichen,als die Vorrechte, welche einige von ihnen genossen und derenAufopferung für die innige Verbindung sämmtlicherTheile des Reiches unerläßlich ist, so wird erklärt, daß

11 Adresse vom 1t. Februar 1790, erlassen im Namen der National-versammlung an das französische Volk, abgefaßt und unterzeichnetvon Talleyrand und Guillotin.