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wiederum den Platz eingenommen, den ihm Natur und Ver-nunft angewiesen habe».

„In Einer Nacht haben die langjährigen Unternehmungendes römischen Hofes, seine Mißbränche, seine Habsucht einZiel und eine unübersteigliche Schranke gefunden, die ihm diemenschliche Weisheit und Vernunft für ewig gesetzthaben.

„In Einer Nacht ward die dreifache Gewalt der Feuda-lität, der Aristokratie und des Parlamentes vernichtet. Diesedurch ihre Tyrannei und ihre Grausamkeiten berüchtigtenKorporationen sind heute nur noch ein hinsiechender Leib, vonkräftigem Arme gebändigt, der sich vergeblich den Anstrengun-gen des Patriotismus entgegenstemmt.

„In Einer Nacht scheint ein neues Volk in dies großeReich eingezogen zu sein und auf die Altäre, welche die alte»Völker ihren Götzen errichtet hatten, werden sie das Bildeines gerechten und wohlthätigen Gottes stellen, wie ihneine u n gefesselte Vernun st ihnen gezeigt und wiesie aus der Natur in dem Dickicht der Wälder ihnerkannt hatte n."

Nach diesem ersten Act absoluter Souveränetät erklärt dieRevolution, daß sie die durch siebenzehn Jahrhundertevergessenen und verletzten Rechte des Menschen wiederumgefunden hat; dann proclamirt sie dieselben, in Axiome gefaßt,als die Grundlage einer neuen Ordnung der Dinge und alsdas Pfand einer Aera des ewigen Glückes für das menschlicheGeschlecht.

Sie sagt: „Die Abgeordneten des französischen Volkes,zu einer Nationalversammlung zusammengetreten, sind ent-schlossen, in Anbetracht, daß die Unkenntniß, dieVergessenheit oder die Vernachlässigung derRechte des Menschen die einzigen Ursachen desallgemeinen Unglückes und der Verderbtheit der Regierungen

1) Moniteur, Nr. 33.