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Beraubung. Einer von ihnen, Cerutti, schrieb: „Nach vier-zehn Jahrhunderten der Barbarei ist es an der Zeit,die Vernunft zu befragen; sie allein vermag diese Monarchiezu regeneriren. Die kirchliche Hierarchie bildet nur eine Stufen-folge des Hochmuthes. Das Papstthum ist eine usurpirte Ruinedes römischen Reiches. Der Episcopat ist eine rein weltlicheHerrschaft.... Die Art von Göttlichkeit, welche die Kircheihren Gütern hat mittheilen wollen, ist eine Lästerung desl Evangeliums und des Eigenthums. Der Abbo Sisydsl hat unwiderleglich dargetha», daß das Priesterthum geradewie der Militärdienst eine Profession im Staate bildet. Esgibt keinen den Officieren noch den Generalen des Heeres an-gewiesenen Territorialfond; warum sollte man den Soldatenund Generalen der Kirche einen solchen anweisen? Wird manwohl entgegnen, die Dinge verhielte» sich schon seit Jahrhun-derten also? Die pontiuischen Sümpfe exiflirtenauch schon seit Jahrhunderten und der gegen-wärtige Papst läßt sie austrocknen."')

Vergebens appelliren Msgr. v. Boisgralin, der Abbed'Eymar, der Abbe Maury und einige Andere an die ge-sunde Vernunft, an die Gerechtigkeit und selbst an das In-teresse der Gesellschaft und des Eigenthums, bekämpfe» dieseder Nation zugesprochene monstruöse Omnipotenz und beweisen,l daß der Klerus mit demselben Rechte wie jeder andere Eigen-thümer Besttzthum haben kann, daß man durch einen Angriffl auf das Eigenthum des Klerus jedes andere Eigenthum er-s schüttere, und daß diese große Ungerechtigkeit den Ruin Frank-? reichs vorbereite. ^)

Vergebens entsagt der Klerus, um dem von den Bedürf-nissen des Staates hergenommenen Vorwande zu begegnen,allen seinen pecuniären Exemptionen; vergebens bietet er durch

1) Darlegung der Menschenrechte, 1789, x. 17 — 163-

2) Monit. Bd. II. Nr- 71 - 80.