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sie die modernen Heiden aller Missethaten, werfen die Schuld anallen Kalamitäten auf ihre unschuldigen Schlachtopfer, umdiese dem allgemeinen Hasse preiszugeben. 0

Auf allen Punkte» Frankreichs bis in die entlegenstenGegenden erschallt das Tvdesgeschrei: „Die widerspenstigenPriester schwärmen durch das Land mit den Fackeln des Fana-lismus, und verbreiten überall ihre Brandschriften. Der wei-land Bischof steht überall im Verdachte, der oberste Anregersolcher Schändlichkeiten zu sein. Das Direktorium des De-partements, das von solchen Libellen überschwemmt ist, hat vor-gestern neun dicke Packete mit derartigen mordbrennerischenFabrikaten in Beschlag genommen. Wird man noch lange diesenPiratenkrieg dulden? Weder Algier noch Marokko haben je-mals entartetere Menschen gesehen. Das Gesetz besteht, damitdiese Geißel verschwinde."

„Wir setzen unsere Hoffnungen auf das Dekret gegendiese aufrührerischen Priester. Noch niemals gab es ein sonothwendiges und dringendes Gesetz. Man hat kein Mittelunversucht gelassen, um überall die Fackeln des Fanatismusaufflackern zu lassen. Wechselsweise wird das Feuer, dasEise» und das Gift zur Anwendung gebracht. Sie entzündendie schwachen Geister und die abergläubischen Frömmler; siezeigen ihnen die Hölle, die bereit ist, diejenigen zu verschlin-gen, welche ihre Projecte des Umsturzes nicht begünstigenwollen." 3)

„Die treulosen Priester begehen Mord und Brandstiftung.Ihre Agenten dringen in die Häuser der Patrioten und schlach-ten sie. Vor einigen Tagen sind zehn tugendhafte Vater-landssreunde in die Schlingen dieser Kannibalen gerathen....Die abtrünnigen Priester sind die Geißel der Republik.

1) Monit. B- VII. S. 29, 39, 43, 62; B. IX. S. 154, 250; B. X.

S. 137; B. XII. S. 200, 304, 490, 560; B. XIII. S. 464, 540;

B. XXV. S. 678.

2) Mvnit. v. 30. Juli 1791. —

3) Monit. v. >0- December 1791.