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triumphirenden Paganismus, den eine Handvoll Schriftge-lehrter Frankreich aufdringen will, Widerstand geleistet haben.

Indessen werden auch, wie in den ersten Tagen der Kirche,einige Muthlose abtrünnig! Judasse werden in dem heiligenTribns gefunden. Die Revolution beeilt sich, ihren Abfallauszubeuten. Als würdige Tochter des heidnischen Alterthumshat sie die von ihrer Mutter gegebenen Beispiele nicht ver-gessen. Um das Christenthum herabzuwürdigen, ließ Diokle-tian die heiligen Mysterien auf dem Theater aufführen; einsolches Theaterstück gab auch die Revolution zum Besten, umdas Christenthum der blutigsten Schmähung, welche dasselbejemals erlitten, nämlich unter Nero, zu überliefern.

„Am 9. Nov. 1793 entstand ein furchtbarer Lärmen außer-halb des Saales des Couventes; es war dies das Geheulund das Beifallgebrüll einer wahnsinnigen, jauchzenden, vonBlut und Schandthaten berauschten Menge. Bald wurden dieHelden dieser abscheulichen Scene auch im Saale sichtbar.Die Einen waren auf groteske Weise in priesterliche Gewän-der gekleidet, Andere schleppten Fahnen und Kreuze im Kothe;Freudenmädchen tranken aus den heiligen Gefäßen; einigeEsel brechen inmitten der Gruppen unter der Last der Chor-röcke und Meßgewänder, mit denen man sie bedeckt hat, zu-sammen; einem von ihnen hat man auf dem Kopfe zwischenden Ohren eine Bischofsmütze aufgebunden.

„Alles dies ist schauderhaft zu sehen. Allein was dasAergerniß noch vermehrt, ist die Anwesenheit Gobels, desBischofs von Paris, bei diesen Verruchten und einer Anzahlvon Geistlichen seiner Diöcese, welche durch ihr Erscheinenallen rechtschaffenen Leuten zu wissen thun, sich auf eine neueInfamie vorzubereiten.

„Gobel betritt die Rednerbühne und spricht: »Heutedarf es keinen anderen Nationalcultus mehr geben, als dender Freiheit und Gleichheit; ich entsage meinen Funktionen alsDiener der katholischen Kirche, meine Vicare geben dieselbe Er-klärung ab. Wir legen auf Euerem Altare unsere priesterlichen