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«die Freiheit sei ein Gut, das man dem nach seinerI Erhaltung schmachtenden Volke mit leichter Mühe rauben> könne? ...

„Die Deklaration der Menschenrechte birgt einedurchaus unüberwindliche Kraft in sich, denn sie ist die derNatur. Niemals haben Zoroaster und Confucius, Solonund Lykurg, Numa und Christus, niemals hat ein Weiserdes Alterthums ein einfacheres, natürlicheres undanziehenderes Gesetzbuch der Moral, als diese Deklarationist, geboten.

„Welches majestätische Schauspiel, die erste Nation Eu-ropa's in ihrer Gesammtheit sich erheben zu sehen und mitEiner Stimme sprechen zu hören: Ich bin frei, und ichwill, daß das ganze Menschengeschlecht mit mirfrei sei! Völker aller Himmelsstriche, erhebeteuch, werfet ab die Fesseln der Leichtgläubigkeit,des Irrthums, des Aberglaubens und des Des-potismus. Dulden wir nicht länger, daß eine barbarischeKaste uns noch ferner bei dem Suchen nach einem eingebil-deten Glücke irre führe. Untergang dem Priesterthum! Mitunserem Glücke auf Erden allein müssen wir uns beschäftigen.

„Sammle deine Völker, heiliger Vater, tritt mitten untersie und sprich zu ihnen: Nachkommen des größten Vol-kes der Welt, genug und zu lange schon hat der Betrugeuer Vaterland in Trostlosigkeit versetzt; der Tag der Wahr-heit ist gekommen. . .. Werfet alle lächerlichen Fabeln voneuch, kehret zurück in den Genuß euerer natürlichen Rechte;seid frei und souverän; seid euere eigenen Gesetzgeber: Stelltdie römische Republik wieder her. Aber um euch vor denFehlern und Mißbräuchen, durch welche die erste zu Grundegegangen ist, zu schützen, duldet weder Patricier, nochRitter, noch Cardinäle, noch Prälaten, noch Bi-schöfe, noch Priester, noch Mönche, noch Vesta-linneu mehr unter euch; seid Alle Bürger. Ich gebe