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und alle Filialvereine erhalten die Weisung, denselben Eid zrleisten."
An demselben Tage sagt Anacharsis Clootz in de:Nationalversammlung in Gegenwart des Brutus: „Lud-^ wig XVI. dürfe keinen Nachfolger erhalten; hätten die Timoleorund die Brutus nicht einige Tropfen unreines Blut vergossenso würden Ströme von Menschenblut geflossen sein. Ein Ver»bannungsdekret gegen die Monarchen würde die Leiden derRepublik beseitigen."
„Es müssen," fügt er weiter bei, indem er den Königs»mord verherrlicht, „schon ernstliche Beweggründe zu Vorwürfenvorhanden sein, wenn sie das Gewissen mächtiger Verbrecherbeunruhigen solle». Die Republikaner GriechenlandsundAusoniens verstanden sich auf öffentliche Tu-genden; ahmen wir ihnen in ihrer Verehrungfür die unsterblichen Scävola's nach. Geben wir^ Eichenkränze und fruchtbares Land den unmittel-! baren Rächern der Menschenrechte, den Opser-- Priestern der Reiche, den muthigen Vollstreckernl der ewigen Gerechtigkeit. Ich für meine Person leisteI den Eid dem universalen Volke, der Gleichheit^ der Freiheit,der Souveränetät des Menschengeschlechts. Von jeher Fran-zosensreund, ist mein Herz französisch, meine Seele sans-culottisch." 2)
Andauernder Beifall folgte dieser blutdürstigen Rede.
An demselben Tage flößt das Andenken an Brutus derVersammlung einen wahrhaft römischen Entschluß ein. DieSection der Sorbonne bringt die Franzen der Fahne, diesie von Lafayette erhalten und verbrannt hatte, vor dieSchranken. Man macht den Vorschlag, dieses Gold durch das? Feuer zu läutern, ehe man es in den öffentlichen Schatz lege.
>, „Nein," ruft Merlin, „das Gold, welches von einem Ber-
ti vomier, tubleau äs vuris, t. II. p. 10t-2) Monit. v. 29. Aug. 1792.