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Saumur, Romorantin, Donne, Marne, Arisge rc. Alleathmen den reinsten römischen Republikanismus.')
„Vater des Vaterlandes," schreiben die von Tarbes,„eine unter einem Könige, dem Erben eines mehrhundertjäh-rigen Despotismus, zu Stande gekommene Verfassung konntenur unvollständig und mangelhaft sein. Jetzt, da Ihr denThron des Verschwörers gestürzt, schreibt uns Gesetze vor,die das Gepräge der republikanischen Unabhängigkeit an sichtragen." ?)
„Gesetzgeber," sagen die von Montreal, Distrikt Kondom,^ „das souveräne Volk, erbittert über die Treulosigkeit des Lud-wig Capet, hat die Abschaffung des Königthums verlangt.Ihr habt sie ausgesprochen, habt Euere Pflicht erfüllt. UnsereFrauen, welche herbeigeeilt waren, um die Adresse, die wirEuch übersenden, lesen zu hören, haben begehrt, zur Unterzeich-nung zugelassen zu werden, und auch sie sprechen mit begeisterterVaterlandsliebe: »Auch wir waren schon vor dem 10. AugustRepublikaner.«"
Die von Sszanne drücken sich also aus: „Wir verlangen,daß Ihr erklärt, Paris habe sich um das Vaterlandwohl verdient gemacht. Ludwig XVI. ist bis jetzt erstin der öffentlichen Meinung gerichtet; wir verlangen, daß IhrEuch endlich mit diesem großen Schuldigen beschäftigt."
Andere gehen noch weiter. Sie feiern die Abschaffungdes Königthums mit öffentlichen Festlichkeiten. Folgendes istdas Protokoll einer solchen Festlichkeit; es ist zwar etwas lang,allein wir wollen es vollständig mittheilen, denn es beweistunseres Dafürhaltens besser, als alle Reden, bis zu welchemGrade die klassischen Studien in die Köpfe gestiegen waren,und zwar nicht blos in Paris, sondern selbst in den entlegen-sten Provinzen. Ueberall, wo man einen Schriftgelehrten oder, einen srischgeschliffenen Rhetoriker antrifft, darf man auch
1) Monit. B. XIV. S. 144- 259. — 2) Msnit. v. 8. Oct. 1792.3) Monit. v. 30. Oct. 1792. - 4) Monit. v. 1. Novbr. 1792.Gaume. Revolution. I. H