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„aus Valengin begehrte, zunächst dem Baume der„Freiheit ihre Huldigung darzubringen. Diesem„Verlange» ward willfahrt und das Zeichen des Glückes„umringt. Es wurde die Nationalhymne gesungen, und„in unwillkürlicher Bewegung einer heiligen Begeiste-rung sanken Alle bei der göttlichen Strophe: »Hei-lige Liebe des Vaterlandes rc/ auf die Kniee„nieder.
Nach der Anbetung hielt ein Bürger ausLocle eine Rede, in welcher er eine dem wiedergebo-renen französischen Volke bis jetzt unbekannte Aerades Glückes prophezeite. Der Präsident der Gesell-schaft antwortete, indem er das Augurium annahmund die Bürger und Bürgerinnen von Valengin indie Sitzung der republikanischen Gesellschaft zuließ.
Nach dem Präsidenten bestieg ein Mitglied dieserGesellschaft die Tribune und beginnt, das bekannteguousguo tanäkiu nachahmend, mit den Worten: »Wielange noch werden wir von König und Königthumreden, wie lange noch uns von Tyrannen und Tyranneiunterhalten? Leider waren dieselben nur zu langeschon unsere Abgötter, zu lange schon beugten sie un-sere Häupter unter ihr eisernes Scepter. Wer weißes nicht, daß das Leben unserer Könige ein Gewebevon Mordthaten, Blutbädern, Vergiftungen, Bruder-morden und Kindesmorden bildet? .... Möge derScepter, den wir zerbrechen, in den Augen unsererspätesten Enkel ein Gräuel sein!.... Die Monarchiesoll, wie sie mit einem Straßenränder begonnen, miteinem Verräther endigen!....
„Die bis jetzt von den meisten Völkern begangenen„Feste hatten keinen andern Zweck, als ihre Verdum-„mung und ihren Fanatismus zu unterhalten. Ein„Despotismus, der die Gesinnungen kettet, ist tausend-mal tyrannischer, als die Willkür der Dionys und