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zu erzählen. Kirchengemälde wurden Aushängeschilderfür Schenkhäuser. Die von ihren Farben gereinigteLeinwand diente zur Bekleidung der kleinen Sansculottes. Mansah einen Soldaten, der am Fuße des inneren Pfeilers einerKirche zu Paris mit Gold rahmen das Feuer unter seinemKessel unterhielt und dem ein Gemälde von Guido, das zudreißigtausend Franken geschätzt ward, als Schürze diente.')

Wir haben gesehen, wie die Revolution von dem Kriegemit den Dingen zum Kriege mit den Personen überging. Ineine constituirende Versammlung umgeschaffen, vernichtetesie in dreiundzwanzig Monaten das Werk von zwölf Jahr-hunderten; sie stürzt den Thron Frankreichs um und erschüttertalle Throne Europa's. Sie vernichtet die drei Stände desStaates, die zweiunddreißig Provinzen, die zweiunddreißig'Intendanturen, die dreizehn Parlamente, die zwölftausend un-teren Gerichte, die zwanzig Universitäten Frankreichs, die anvierzigtausend Lehen und Schlössern haftenden Rechte, die Frei-heiten aller Städte, Burgflecken und Dörfer, die erblichenTitel und persönlichen Auszeichnungen, die Korporationen,Innungen und Zünfte der Künstler und Handwerker, desorga-niflrt das Eigenthum, die Familie, versetzt der väterlichen Ge-walt den Todesstoß und schickt mehrere Tausende von Men-schen in die Verbannung ober auf das Blutgerüst. Das istihr Werk in der socialen Ordnung.

In der religiösen Ordnung vernichtet sie die alte Disci-plin der Kirche, unterdrückt fünfzig Bisthümer, dreihundertKapitel, zweihundert religiöse Institute; schafft die religiösenGelübde und Ritterorden ab; hebt die dem Unterrichte ge-weihten Kongregationen beider Geschlechter, die Akademien,Kollegien, Seminarien und sogar die religiösen Associationenfür die Unterstützung der Armen und die Pflege der Krankenauf; massacrirt Tausende von Priestern, Mönchen, Nonnenund Gläubigen.

1) Nein. äe ts, kevol. x. 418.