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und Gläubigen getroffen. Was dem Hammer der Revolutionentrinnt, wird zu Kasernen, Magazinen, Schauspielhäusern,Börsengebäuden, Klubbsälen und Höhlen für die Verwüsterund Meuchelmörder umgestaltet.
Zwanzigtausend ausgeraubte, in Brand gesteckte, ver-wüstete und selbst dem Boden gleichgemachte Schlösser gesellenihre Trümmer zu denen der Abteien und Kirchen. Sie schütztkeine historische Erinnerung, kein nationaler Ruhm. Im' Gegentheile scheint die Revolution mit noch größerer Erbitte-rung gegen die Ritterburgen der Sieger von Bouvines, Da-^ miette, Ptolemais, Jerusalem, Denain und Fontenay zu wüthen.^ In diesen Schlössern, in diesen Abteien, in diesen Klöstern/ und wo sonst nur immer werden mehr als achtzigtausendBibliotheken geplündert, verschleudert, zerrissen und zu Spott-preisen verkauft. Banden von Wandalen, als Municipaloffi-ciere verkleidet, nicht minder unwissend als zerstörungslustig,stehlen die Bücher und häufen sie auf ihren Speichern zu-sammen. Andere messen das Verzeichniß derselben mit Klafter/und Elle aus; dies scheint ihnen so natur- und sachgemäß,^daß sie sogar ein Protocoll darüber aufnehmen. Die Meistensuchen sie Bestens zu verwerthen und verkaufen sie an dieäSpecereikrämer. „Wir sahen Backwerke," berichtet ein Augen-zzeuge, „eingewickelt in Blätter aus dem heiligen Athana-Rsius von Montsaucon, ein prachtvolles Werk, das heule mitRdrei- bis vierhundert Franken bezahlt wird." ')
^ Nicht besser ergeht es den seltensten Manuscripten, Sta-jtuen, Basreliefs, Gemälden und Fensterscheiben. Mit demlärmendsten Geschrei und einer Freude, wie sie die Wilden inden Urwäldern empfinden, wann sie um ihre Schlachtopfertanzen, vollbringen die Wilden der Civilisation ihre Thatendes blödsinnigen Vandalismus. Niemals wird Jemand imStande sein, alle diese inqualificablen Thatsachen, die gleichsamEpisoden aus diesem großen Drama der Verwüstung bilden,
1) New. äe Is Revol. x. 424.