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Lutherthums, des Calvinismus, des Mahomedanismus nichtder Fall gewesen; daß diese revolutionäre Jugend, zur Gewaltgelangt, ganz einfach die von ihr bewunderten Lehren zu ver-wirklichen trachtete und es, wenn nicht als eine Pflicht, sodoch wenigstens als ein Recht ansah, eine von dem antikenTypus, der ihr Traumgebild und Abgott war, ganz verschiedenereligiöse und gesellschaftliche Ordnung über den Haufen zuwerfen.

Die Antwort ist schon gut, allein ungenügend. Die Be-geisterung der Revolution für den Paganismus hat eine tiefereUrsache; diese ist die enge Verwandtschaft, welche die revolutio-näre Epoche nach der heidnischen Epoche, wie das Attractions-gesetz die Magnetnadel nach dem Pole hinzieht.

Was war in der That der antike Paganismus, der klassi-sche Paganismus Sparta's, Athen's und Rom's? Er warein auf dem unbeschränkten Willen des Menschen, nicht aberauf dem Willen Gottes beruhender socialer Zustand, eine Ord-nung der Dinge, in welcher der Mensch Gott und König zu-gleich war. „Im Heidenthum war Alles Gott, Gott alleinausgenommen," sagt Bossuet nach dem heiligen Augusti», deres nach der Geschichte sagt. Nun reducirt sich aber dies Alleszuletzt auf den Menschen oder vielmehr auf den Dämon, dessenDiener und Sklave der Mensch war. Von den Tausendenvon Göttern, die er sich selbst geschmiedet, betete er im Ernstenur Einen, sich selbst, den gefallenen Menschen, seinen Stolzund seine Wollust an. Mit Einem Worte, der heidnischeMensch hatte Alles, Religion und Gesellschaft, nach seinemBildnisse und Vortheil geschaffen, nachdem er das Joch dergöttlichen, religiösen und socialen Gesetze abgeworfen hatte.

Was war die Revolution? „Eine Revolution im eigent-lichen Sinne des Wortes," sagte der Präsident Vernier vonder Höhe der Tribune, „ist der Kampf der Vernunft ge-gen die Vorurtheile, der heiligen Begeisterungder Freiheit gegen Fanatismus, Tyrannei undAberglauben. Dies ist die Revolution, die wir