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wie sie achtzehn Jahrhunderte zuvor im Alterthume bei demerniedrigendsten religiösen und socialen Zustande und dem här-testen Despotismus ankam.

Die Geschichte soll uns zeigen, welcher Werth auf dieseAnalogie zu legen ist und inwiefern sich diese Deduktionen alsrichtig bewähren.

Zweites Kapitel.

Der Mensch und seine Religion.

Drei Phasen in der von der Revolution unternommenen religiösenNeugestaltung — Officielle Religion Chaumetie's und NobeSpierre's— Religion der Theophilanthropen — Religion des Quintus Auclerund seiner Schule — Rede Robespierre's und La Vicomterie's —Fest der Vernunft.

Wie wir gesehen, theilt sich die Geschichte der Revolutionin zwei Perioden, in die Periode des Zerstörens und diePeriode des Neugestaltens. Im ersten Bande sind wirder Revolution von der Verkündigung der Menschenrechte, derZerstörung der Bastille, der Abschaffung des Adels und derEinnahme der Tuilerien bis zur Ermordung Ludwigs XVI.,von der berüchtigien Nacht des 4. August, der Unterdrückungdes Klerus, den Septembermetzeleie» bis zur Einnahme Rom'Sund der Abführung des Papstes nachgegangen und haben ge-sehen, wie sie überall im Namen der Griechen und RömertirdulL rssu mit der Religion und dem Königthum« macht.Die Zerstörungsperiode ist jetzt durchlaufen und es erübrigtuns, die Neugestaltungsperiode zu studiren und zu erfahren,unter welchem Einflüsse sie sich bewerkstelligt, nach welchemPole sie hinneigt.

An die Stelle des Christenthums, das er geächtet, desKönigthums, das er abgeschafft, trifft der Mensch Anstalten,seine Religion und sein Königthum zu setzen. Wo wird er denTypus für beide suchen?