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[1. Band.]
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Kinder räuchern sie mit Räuchermännchen voll Wohlge-rüchen ein und Jedermann kommt, sie anzubeten.

Während der Anbetung singt man ihr Loblieder mit nachihr ausgestreckten Armen; hierauf werden Reden, die ihrem Cultusangemessen sind, gehalten. Endlich steigt die Göttin von ihrem Bergeherab und betritt ihren Tempel, wobei sie ihren Anbetern an-ständige und huldvolle Komplimente macht. Die Musikgibt der Heiterkeit der Versammlung Ausdruck und Jedermannschwört, der neuen Gottheit treu zu bleiben.

Indessen war das Fest nicht vollständig — der Konventfehlte bei demselben. Am Morgen hatte sich das DepartementParis vor die Schranken der Versammlung begeben und sieaufgefordert, sich mit dem Volke zu vereinigen. Dufourny,der Redner der Deputation, hatte gesagt: „Das Menschen-geschlecht ist endlich wiedergeboren, Fanatismus undAberglaube sind verschwunden, nur die Vernunft hat Altäre,so will es die allgemeine öffentliche Meinung. Ihr habt be-schlossen , daß die weiland Metropolitankirche von Paris in Zu-kunft der Vernunft geweiht sein solle. Wir feiern dort eini Fest zu Ehren dieser Gottheit, das Volk erwartet uns dort,die Anwesenheit des Konventes ist dort nothwendig, damit die-ses Fest nicht als das Werk einer bloßen Partei, sondern alsdas Resultat des Wunsches der Nation erscheine.')

Das Menschengeschlecht ist wiedergeboren, weil es dasChristenthum abschwört und, auf den antiken Paganismus zu-rückgehend, ein auf die Altäre erhobenes Weib anbetet! Seht,dahin waren am Ende des achtzehnten Jahrhunderts die Be-i wunderer der Griechen und Römer angelangt!

^ Der Präsident Laloi antwortet: „Die Einladung der be-stehenden Behörden von Paris ist sehr schmeichelhaft undJeder von uns im Besondern fühlt sich von dem

1) Monit. v. 20. Vend. des I. lll.

Gaume, Revolution. H.

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