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in Notre-Dame ein, deren Portal seiner christlichen Statuenberaubt worden.

Im Heiligthume erblickt man neben dem Gitter des Chorseinen Berg, auf dessen Gipfel sich ein Tempel von einfacherund majestätischer Bauart erhebt.

Auf der Fayade dieses Tempels stehen die Worte: DerPhilosophie.

Gegenüber befindet sich die Statue der Philosophie, vonden Büsten der alten und modernen Weisen umgeben, diedurch ihre Werke zu den Fortschritten der Vernunft und derAnkunft der Revolution am Meisten beigetragen.

Auf der Rückseite des Berges bemerkt man einen kreis-förmigen Altar mit Eichenlaubguirlanden; es ist der Altar derVernunft.

In der Mitte glänzt eine brennende Fackel, die mandie Flamme der Wahrheit nennt. Mit dieser ganzen Zu-lüftung bezweckt man, an den Naturzustand und die glück-selige Freiheit, welche die Urmenschen in den Wäldern, von derEiche beschützt und mit ihrer Frucht genährt, genoßen, zu er-innern.

Rechts und links von dem Berge stehen in ehrerbietigerHaltung die verfassungsmäßigen Behörden.

Eine republikanische Musik am Fuße des Berges spieltin gemeiner Volksweise die Hymnen, welche das Volk um sobesser versteht, als sie natürliche Wahrheiten, nicht abermystische und chimärische Lobpreisungen ausdrücken. Wäh-rend dieser herrlichen Musik steht man weiß gekleidete, mitEichenlaub bekränzte junge Mädchen mit einer Fackel in derHand von dem Berge Herabkommen, sich vor dem Altare derVernunft beugen, dann wieder auf den Gipfel des Bergeszurücksteigen — es sind die Nymphen der Göttin. Endlichkommt die Göttin selbst. Nachdem sie abgestiegen, setzt sie sichauf den Altar, um die Huldigungen der vor ihrem strahlendenHaupte gebeugten Sterblichen zu empfangen.