besondere Feste der Kantone, andere der Distrikte, andereder Departements und der Orte, wo die Nationalversamm-lung ihre Sitzungen hält. Sie stehen in Beziehung zu denEpochen der Natur, zu denen der menschlichenGesellschaft und zu denen der französischen Re-volution.
In allen Kantonen besteht wenigstens ein National-theater für die freie Vereinigung der Bürger. Die Männerüben sich daselbst i» der Musik, im Tanze und den übrigenTheilen der Gymnastik, die Frauen unterweisen sich im Tanze, inder Musik: alle um beizutragen, den Nationalfestenmehr Schönheit und Feierlichkeit zu geben.')
An den Kantons-Nationalfesten wird ein aus Greisenbestehendes Tribunal ernannt, um den Bürgern und Gemein-den, die sich in den verschiedene» stattgehabten Preisausschrei-ben ausgezeichnet, die Palme des Kantons zu über-reichen. Auch sollen Distrikts- und Departements-Palmenvertheilt werden. ")
Man zerreiße dies Buch, wenn man anderswo eine ähn-liche Nachbildung des klassischen Alterthums findet. Man ver-brenne es, wenn man zu beweisen im Stande ist, daß dieCollegialbildung zu dieser Wiedererstehung des religiösen Paga-nismus gar Nichts beigetragen hat.
Die umständlichere Beschreibung dieser aus den verschie-denen Kategorien der Römer erwählten Feste wird, wo möglich,die Genealogie der revolutionären Religion noch deutlicherdarthun.
Fest der Natur. Dieses Fest ist gleichbedeutend mit
1) Man denke sich die Bauern und Bäuerinnen der Auvergne in einemThraker versammelt, Musik, Tanz und Gymnastik treibend. WelcheFeierlichkeit und welche Schönheit für die Nationalfeste!
2> Monit. v. 24. Juni 1794.
3) So heißt, wie aus der amtlichen Beschreibung hervorgehen wird,der eigentliche Titel dieses Festes, obgleich dasselbe in den Schriften