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erschüttert von den ohne Unterbrechung wiederholten Geschützes-salven und einer Million von Stimmen, die in den Lüften zueinem einzigen Ausrufe verschmolzen. Man hätte glaubenmögen, Himmel und Erde wollten diese Proclamation der ein-zigen Constitution seit dem Bestehen der Völker, dieeinem großen Reiche eine auf die Gleichheit begründete, dieBrüderlichkeit zum politischen Grundsätze machende Freiheit ver-liehen hat, antworten.
„Die flebenundachtzig Commissäre der Departements, vondenen während des Zuges jeder eine Pike getragen hatte,näherten sich dem Präsidenten des Convents, um ihre Piken inseine Hände niederzulegen. Dieser sammelte sie in ein einzigesdurch ein Band in den Nationalfarben zusammengehaltenesBündel. Bei diesem Acte, welcher die Einheit und die Un-theilbarkeit der Republik versinnbildlichte, ließen das verdoppelteGedröhne des Erzes die Freude der Erde zum Himmel empor-steigen.
„AlleH für die Existenz der Republik Nothwendige warerfüllt, allein man hatte sich noch einer heiligen Schuld, derdes Dankes gegen die im Kampfe für ihre Sache gefallenenFranzose», zu entledigen. Vom Altare des Vaterlandes herab-gestiegen, überschritt der Nationalconvent einen Theil des Mars-feldes und verfügte sich fast am Ende desselben in den Trauer-tempel, woselbst antike Decorationen, ähnlich denDenkmalen, deren Schönheit uns die Geschichteder Künste und der Republiken überliefert hat,die Asche unserer Vertheidiger erwarteten. Der Wagen folgte.Die große Urne, welche die geliebten Ueberreste enthielt, wardin die Vorhalle des vor Aller Augen sich erhebenden Tempelsgebracht. Der Nationalconvent vertheilte sich unter die Säu-len und die Hallen. Alle unter denselben sich drängenden Zu-schauer entblößen das Haupt. Eine unabsehbare Menge beobach-tet gerührt und ehrfurchtsvoll ein tiefes Schweigen. DerPräsident, über die Urne gebeugt, die er mit der einen Handumschlungen hält, während er in der andern den für die für