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[1. Band.]
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vermögend ist, dar. An zwei Säulen, die wie zwei Kolonnendes Eingangs eines Porticus einander gegenüber standen, warein dreifarbiges Band aufgehängt und an dem Bande schwebteeine Wasserwage als handgreifliche Allegorie der gesell-schaftlichen Gleichheit, die gegen alle Menschen einen gemein-schaftlichen Plan anwendet und sie, wie sie der Natur nachgleich sind, auch vor dem Gesetze gleich macht.

„Nachdem sich alle unter dieser Wasserwage ge-beugt oder vielmehr emporgehoben hatten, stiegender Nationalconvent, die 87 Commissäre der Departements undalle Abgeordneten der Urversammlungen die Stufen des Altaresdes Vaterlandes hinauf und während ein den weiten Raumdes Marsfeldes bedeckendes unzählbares Volk sich mit Andachtum seine Vertreter und Abgeordnete reihte, publicirte derPräsident, auf dem höchsten Punkte des Altares des Vater-landes angelangt, indessen der Aelteste der Departements-Commissäre ihm zur Seite stand, von dieser Höhe als vondem wahrhaften heiligen Berge herab das Ergebniß der Ab-stimmung und proclamirte die Konstitution:

„»Franzosen, Euere Mandatare haben in 87 DepartementsEuere Vernunft und Euer Gewissen über die Constitutionsacte,die sie Euch vorgelegt, befragt; stebenundachtzig Departementshaben die Constitutionsacte angenommen. Noch nie hat eineinstimmigeres Verlangen eine größere und beliebtere Republikgeschaffen. Vor einem Jahre war unser Gebiet vom Feindebesetzt, wir haben die Republik ausgerufen, da wurden wirSieger. Jetzt greift, während wir Frankreich constituiren, Europadasselbe von allen Seiten an; lasset uns schwören, dieKonstitution bis zum Tode zu vertheidigen; dieRepublik ist ewig.«

„Unmittelbar nach dieser Proclamation legte der Präsidentin die auf dem Altare des Vaterlandes befindliche Lade die Con-stitutionsacte und die Stimmlisten des französischen Volkes nieder.

„In diesem Augenblicke, der größten Epoche desMenschengeschlechtes, ward Alles insgesammt wie