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[1. Band.]
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unter dem Donner einer Artilleriesalve, unter dem Schalle derFanfaren und dem wiederholten Rufe: »H aß der Tyrannei!«vor sich.

„Der Präsident kehrt zu dem Altare zurück, legt feier-lichst das Buch der republikanischen Konstitutionauf demselben nieder und verliest deren ersten Artikel mit lauterStimme. Die sechs Gruppen und das gesammte Volk antwortenauf diese Verlesung mit dem Ausrufe: »Es lebe die Kon-stitution! Es lebe die Republik!« Während dieserCeremonie holen zwei Mitglieder einer jeden constituirendenBehörde die Statue der Freiheit und bringen sie an dasEnde des Platzes auf die Trümmer der zerstörten Throne.Der Präsident nimmt die Guirlanden von dem Altare; dieeine behält er für sich, die übrigen vertheilt er an die sechsGruppen. Der Zug bewegt sich nach dem anderen Ende desPlatzes und der Präsident und die sechs Gruppen hängen ihreGuirlanden an der Statue der Freiheit auf. Der Zugkehrt in das Stadthaus zurück; es werden Tänze um denAltar des Vaterlandes und die Statue der Freiheit veran-staltet." ')

Man gestatte uns die Frage: Hätte ein Grieche oder Römer,der auf Erden zurückgekehrt und plötzlich zu einem dieser republi-kanischen Feste gekommen wäre, wohl gezweifelt, daß er sich inseiner eigenen Heimath befinde? Finden sich nicht Uebungen,Evolutionen, Triumvirat-Tyrannei, Republik, Freiheit, Altardes Vaterlandes, Dinge und Worte, kurzum Alles mit Aus-nahme der dreifarbigen Kokarde auch in den Gebräuchen undin dem Wörterbuche seines Landes?

Noch vollständiger aber würde seine Täuschung gewesensein, hätte er die Reden der modernen Brutus, wie sie gegendie Tarquinier und die Triumvirn declamirt wurden, vernommen.Hätte er nicht glauben können, eine Seite aus der Geschichteseines Volkes zu lesen, wenn er die Geschichte der aus den

1) Dieses Decret ist von Carnot unterzeichnet.