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letzten Feste vermählten Ehegatten treten in Ordnung und inder friedlichen Haltung, welche das wahre Glück andeutet, vor.Blumengewinde umschlingen sie und Rosenhouquette bilden ihrenSchmuck. Ihnen voran gehen junge Mädchen, deren Bekleidungdas Gewand der Unschuld ist. Ihre lebhaften, leichten Tänzesind das Abbild der Fröhlichkeit dieses schönen Tages; sie ver-einige» sich in ihren Spielen und lassen die Melodien patrio-tischer und auf die Feier, die sie versammelt, bezüglicher Liederertönen.
„Die jungen Gatten nähern sich dem Altare, empfangenBlumenkränze und Myrthen-Zweige, mit denen sie ihr Hauptund ihre Brust schmücken, schwören vereint, alle ihnen von derNatur und der Gesellschaft auferlegten Pflichten zu erfüllen undtausendfach wiederholte Freudenrufe weihen dem Namen desVaterlandes Eide, die ihm theuer sind. Ein neben dem Altarestehender Greis ') erhebt sich auf den ihn umgebenden Stufen.Sein Erscheinen ist das Signal zum Schweigen; man ehrt,man liebt ihn, man hört ihm mit Vergnügen zu; er spricht zuden jungen Ehegatten von ihren heiligsten Verpflichtungen, vondenen, die er selbst so gut erfüllt hat."
Zweifelsohne wird man entzückt sein, die Rede eines dervor dem Rasen-Altare stehenden, imNamen derNatur,der Republik und der Schutzgöttin der Ehe Heiraths-bündnisse schließenden Greises zu vernehmen. Man höre inFolgendem einige Stellen aus der Rede, die am 10. Floröaldes Jahres IV von dem Bürger Chappe, Präsidenten derCentraladministration des Bezirkes Paris, gehalten wurde.„Bürger," sagte er, „wir feiern das Fest der Ehegatten. Dieeheliche Verbindung ist der Gegenstand unserer Huldigung.SchuHgottheit des Glückes der Menschen und der Sitten!deine tiefverehrten Gesetze schreiben sie vor und bedecken sie
1> Derjenige nämlich, welcher gemäß den Gesetzen des Angnstus diemeisten Kinder hat. Moniteur rein 10. Floreal des Jahres IV.
2) Onno I'erieeta.