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! Jünglinge die ToZu pruotextn aus, begleitete ihn in den Tem-pel, um dort die gewöhnlichen Opfer z» vollbringen, und führteihn hierauf auf den öffentlichen Platz, wie um ihn in dieAngelegenheiten des Vaterlandes einzuweihen. Junge Franzosen,die Ihr Bürger einer großen und unsterblichen Republik gewor-den seid, Ihr werdet nicht mehr auf diese treulosen Menschenhören." 0
Das heißt: Die Alten hatten ein Fest der Jugend, wirwollen also auch ein solches haben; um so schlimmer für Jene,die nicht begreifen, daß unsere Vervollkommnung in der Nach-ahmung der Griechen und Römer in allen Stücken besteht.
Fest der Ehegatten. — Dieses Fest ist nicht wenigerklassisch als alle anderen. Wir geben in Folgendem nebst derAuseinandersetzung der Motive das vom Präsidenten des Kon-vents Boissy d'Anglas entworfene Programm: „Das Festder Ehe muß bei gleichen und freien Menschen das schönste^ Fest sein; es ist das Fest der Liebe und der Lust; es sei seinerInstitution und der Gefühle, die es verschönern sollen, würdig.Der erst seit Kurzem verliebte junge Mann erscheine nebenseiner jungen Geliebten unter der Aegide der Sitten; die erstkurz vermählten Gatten kommen und erneuern ihre Eide.
„Die Natur scheint mir den wonnigen Floröal für die-ses Fest geschaffen zu haben und der Duft der Blumen, derGesang der Vögel, die sanfte Temperatur der Luft sich mitden Gefühlen des Herzens zu vereinigen, um die Feier derschönsten geistigen Empfindungen zu verschönern.
! »Ich sehe einen in einiger Entfernung von der Stadt auf
einem grünen Teppich und unter der Wölbung eines fürdie Strahlen des Gestirnes des Tages undurchdringlichenLaubdaches errichteten Altar aus Rasen. Die seit dem
1) Monit. v. 15. Germ. des Jahres IV.
2) Ein Decret setzt in der That das Fest der Ehegatten für den zehnten Floreal fest.
3) Alles ein Schäferspiel im Geschmacke des besten Alterthums.