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Regierung steht der Mensch seinen ursprünglichen Rech-ten, seiner natürlichen Freiheit und seiner Unab-hängigkeit am Nächsten.... Eine Revolution imeigentlichen Sinne des Wortes ist der Kampf derVernunft gegen die Vorurtheile, der heiligen Be-geisterung der Freiheit gegen den Fanatismus, dieTyrannei, den Stolz und den Aberglauben: dasstst die Revolution, die wir aufrecht zu erhalten^soeben geschworen haben." ')
An den äußersten Grenzen Frankreichs begegnet man der-selben Sprache, denselben Ideen. Am Tage des Festes desKönigsmordes hielt der Bürger Vernerey, Präsident derCentraladministration von Besanyon, im Tempel der Ver-nunft vor den constituirenden Behörden folgende Rede: „Wenn^eine große Nation nach vierzeh »hundertjähriger^Knechtschaft, Unwissenheit und Barbarei ihre Fesselngesprengt, ihren Tyrannen entthront und bestraft, die Altäredes Aberglaubens und des Fanatismus zerschmet-tert hat, so ist es Pflicht der Behörden, welche das Volkdaran zu erinnern beauftragt sind, auf die Ereignisse zurück zu! kommen, deren Ursachen aufzusuchen und ihm das Resultat der-- selben mit der freie Männer charakterifirenden strengen und .: republikanischen Aufrichtigkeit vorzuhalten. ... Er kam endlich; dieser Tag des Triumphes für das freie Frankreich, der Tag^ der Trauer und der Bestürzung für die Anhänger des König-thums, dieser in den Annalen der Republik ewig denkwürdigeTag, welcher dem erstaunten Europa die Macht der Völker unddie Schwachheit der Könige enthüllte.
„Manen der unter den Mauern des Schlosses der Tuileriengeopferten Patrioten, tröstet Euch, Ihr seid gerächt. Kaumhatte das französische Volk seine Souveränetät proclamirt,so beschloßen alle Despoten seinen Untergang und das freieFrankreich hatte gegen das ganze sclavische Europa zu
1) Monit. ebendas.