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an die Könige und ruft aus: „Verruchte! welches Wesen gabEuch Menschen zu verschlingen? Die Natur schuf uns alsGleiche. Haben wir, als Euch unsere Stimme oder vielmehrunsere Verblendung die Zügel der Regierung in die Händegab, unsere Knechtschaft, die Ermordung unserer Nachkommen,die Verbrennung unserer Städte, die Verwüstung unserer Felderausbedungen? Welchen Gebrauch habt Ihr von unsererGewalt, unseren Kräften und unserem Gelde gemacht?Wir hatten Euch beauftragt, uns zu vertheidigen, und Ihrhabt uns um's Leben gebracht; wir hatten Euch beauftragt,unseren Cultus und unsere Götter zu beschützen, und Ihrhabt uns unter dem nichtigen Verwände der religiösen Meinungenzu Tausenden vertrieben, eingekerkert, geviertheilt und ver-brannt. *) Henker! Ihr habt unsere Gewissen gefesselt, Ihrhabt uns mit Dolchstichen an den Fuß des blutigen Götzen,den die Thorheit des Volkes und die Verbrechen der Königeauf dem Capitole errichtet, getrieben!.... Tyrannender Welt, die ganze Welt erhebt sich heute gegen Euch; Ihrseid gerichtet. Vierzehn Jahrhunderte von Verbrechen, Blut-bad und Trauer rufen nach Rache und Gerechtigkeit; ihrwüthender Hauch hat schon die Feuer des Tartarus an-gezündet, sie müssen Euch bestrafen . .. ."
Auf die Rede folgt der Eid; der Präsident spricht ihn infolgenden Worten aus: „Ich schwöre Haß dem König-thum e." Die ganze Versammlung erhebt sich und wiederholt:„Ich schwöre ihn." Auf solche Weise feiern die Collegial-Schriftgelehrten im ganzen Umfange der Republik das Fest desKönigsmordes. Von dem, was in Paris vorgeht, sprechend,fügt der „Moniteur" bei: „Und die Hallen des Siegestempelstönen wieder von diesem heiligen Eide und dem Rufe: Eslebe die Republik! Das executive Direktorium steigt vonder Estrade herab und begibt sich schweigend zu dem Altare
1) Und was machte» denn sie mit ihren Feinden?
2) Moniteur, Sextidi des 6. Pluv. des I. IV.