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des Vaterlandes nieder; auch diese Ceremonie geht unterTrompetenschall und Gesängen vor sich.
„Art. XIII. Das Fest wird mit Tänzen beschlossen.
Unterz. Carnot, Präsident."
Demgemäß vollführten die in griechische Städte verwan-delten bedeutendsten französischen Gemeinden die den Festendes Triptolemus und der Ceres nachgeahmte ofstcielle Ceremonie.Die constituirenden Körperschaften, Magistrate, Generale undBeamten stellten sich in ihren römischen, griechische» und per-sischen Gewändern vor dem Altare des Vaterlandes auf.Ein mit zwei weißen Stieren mit vergoldeten und mit Bändchen,Laub und Blumen geschmückten Hörner» bespannter Wagentrug eine Pflugschar; hierauf kam, auf einem zweiten größeren,mit acht Stieren bespannten Wagen die Freiheit; sie warumringt von den Attributen des Landbaues, Werkzeugen, Blumenund Garben, und hatte zwei mit dem Verbrennen von wohl-riechenden Stoffen beschäftigte junge Vestalinnen zu ihrenFüßen. Die beiden Wagen machten die Runde um die Ebene;hinter ihnen lenkte man einen Pflug und zog eine Furche vordem Altare. Außerdem ward die Feierlichkeit durch Gesänge,Reden, Gelegenheitsgedichte, Tänze und gymnastische Uebungenerhöht. Solch' ein Schauspiel gab Frankreich der Welt gegendas Ende des achtzehnten Jahrhunderts!
Diese Beschreibung und das amtliche Programm, das wiroben mitgetheilt haben, deuten den heidnischen Geist, welcherdiese Ceremonie, nachdem er sie eingegeben hatte, leitete, nurunvollkommen an. Um sich von ihm eine richtige Vorstellungzu machen, müssen wir im „Moniteur" die Beschreibung desFestes des Landbaues, wie es am 10. Messidor des Jahres IVin Paris gefeiert ward, lesen: ,
„Die Centraladministration des Departements der Seine,"sagt das amtliche Blatt, „hat am 10. Messidor das Fest derAgricultur mit aller Pracht, deren es fähig war, begangen.Die ländliche Einfachheit und die nationale Pracht haben sich