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Siebentes Kapitel.
Fest der Souveränetät des Volkes.
Zweck dieses Festes — Rede des Jean Debry, Santhonax, desPräsidenten der Alten — Feier dieses Festes — Rede des Barras —Fest der Todten oder der Märtyrer der Freiheit — Rede des Barras,Boissy d'Anglas, Guyomard's — Feier — Rede Tailien's.
Der revolutionäre Mensck übersetzte der Reihe nach dieDoctrinen, mit denen ihn seine Erziehung genährt hatte, inreligiöse und sociale Thatsachen. Was ist das erste und feier-lichste seiner Feste, das Fest der Göttin Vernunft? Was andersals die sinnliche Darlegung des antiken Nationalismus, desRationalismus, dessen berühmte Schüler Cicero, Cäsar, Plato,die Helden und Philosophen Griechenlands und Roms waren;des Rationalismus, der, von der Renaissance wieder ins Lebengerufen und unter dem Deckmantel der Alten verbreitet, all-mälig das 16. und 17. Jahrhundert überschwemmt, im acht-zehnten Jahrhundert zur Blüthe kommt und sich endlich aufhandgreifliche Weise in dem Cultus, dessen Hohepriester Chau-mette und dessen Göttin die Tänzerin Maillard ist, verwirklicht.
Die Revolution setzt noch ein anderes nicht minder feierlichesFest ein: Das Fest der Souveränetät des Volkes.Was ist dieses neue Fest? Was anders als die Übersetzungder antiken Doctrin des Cäsarismus? Hat nicht das revolutionäreGeschlecht in Sparta, Athen und Rom, wo es sich seine Er-ziehung holte, den Mensch-König als Herrn der Welt, alsGrundlage des Rechtes, ') nur von sich selbst abhängig, erblickt,wie er der Form nach die Gottheit des allerhöchsten und all-gütigen olympischen Jupiter anerkannte, in der That aber als
1) Huiäquiä plaeuN xwiweipi Is^is twbet vißo>'em.