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Es würde nun noch erübrigen, von den Festen der Dank-barkeit, des Unglückes, der Gastfreundschaft undnoch anderen zu reden. Wie die vorhergehenden, haben allezum Zweck, die Erinnerungen des klassischen Alterthums auf'sNeue zu erwecken, rein menschliche Empfindungen, rein natür-liche Tugenden z» verherrlichen, d. h. den Stolz des Mensche»zu erregen, indem sie ihn überreden, daß er, um vollkommenzu sein, weder der Erleuchtung des Glaubens noch der Hülfeder Gnade bedürfe. Dies ist die liturgische Uebersetzung derkollegial - Autoren und namentlich der LebensbeschreibungenPlutarch's, des großen Lehrers des revolutionären Geschlechts.

. Achtes Kapitel.

Decadar-Feste.

Motive ihrer Einsetzung — Das Beispiel des klassischen Alter-thums — Art und Weise der Feier, der von Lykurg aufgestelltenentsprechend — Rede des Echasseriaux — Gesetz, welches sie ein-führt und obligatorisch macht.

Die Revolution hat nicht nur feierliche Feste, durch welchesie den Menschen in den großen Geheimnissen seines öffentlichenLebens verherrlicht, sondern sie setzt auch weniger glänzendeein, deren öfters wiederholte Feier jedoch in den Bürgern dieRepublikanern, welche Nachahmer der Römer und Spartanersein wollen, entsprechenden antiken Gefühle Hnd Tugendenunterhalten soll. Wir haben die Decadar-Feste genannt.

Am 23. Nivose des Jahres III sI2. Januar 1795) be-steigt Echassöriaux die Tribune und äußert sich über den vomAnsschusse des öffentlichen Unterrichts vorgetragenen Gesetzes-plan wie folgt: „Ich finde in diesem Plane nicht jene Art vonFeierlichkeit, die man in den Festen eines freien und republi-kanischen Volkes finden soll und wie man sie in derartigen