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Als Abendgebet richten die Kinder vor dem Schlcahenengehenein Loblied an die Freiheit.
Die zweite, die gute Mutter betitelte Geschichte s,schließtmit folgendem charakteristischem Zuge: „Ich habe eine nnneinemHerzen sehr süße Aufgabe erfüllt, wenn ich, ihr Miüt.'teter, dieIhr mich höret, alle Empfindungen des Eurigen richtig, c auszu-drücken vermocht habe. Ach, erkennet die ganze Ned)e»eutiing,die ganze Würde Eueres Charakters. Es war kämst st aufErden ein Brutus; ebenso gab es aber anchh eineCornelia; wir haben geschworen, den Einem nach-zuahmen, Ihr habt geschworen, die Anderes zumVorbilde zu nehmen."
Nach einigen Strophen zu Ehren des jungen Barra j sprichtman das Paternoster, das Credo und den Dekaloog derRepublikaner und hiermit endigt der Gottesdienst.
Das P aternöfter lautet'): „Freiheit, höchstes Glückdes Menschen auf Erde», dein Name werde von allen Vöölkernverherrlicht; dein wohlthätiges Reich komme zu uns, unm dasder Tyrannen zu zerstören; dein heiliger Cnlt ersetze Leen derverächtlichen Götzenbilder, die du zu Boden gestürzt hafist; dieGerechtigkeit sei in Zukunft die Richtschnur unserer Wstnnsche.
„Laß deine Feinde nicht mehr mit uns unser tägglichesBrod theilen; verachte ihre Beleidigungen, aber bestrafte ihreverwegenen Attentate; laß sie in den Koth der Sklaavereizurückkehren, da sie sich darin gefallen; unterstütze unseres Be-mühungen, die Menschheit für ihre Verruchtheit zu rärchen;laß uns der Verführung ihrer niederträchtigen Agenten nichtunterliegen, sondern erlöse uns auf immer von der Feudcalitätund mache, daß endlich eines Tages die Welt von den heutigenNamen der Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit widerhmlle."
1) Dieses Gebet ist auch unter dem Titel: RepublikanischesGebet an das höchste Wesen, geeignet im ganze» Um-fange der Republik an den Festtagen gesprochen zuwerden, besonders abgedruckt worden.