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hingegeben, du behandelst deine Vorfahren wie Betrüger oderNarren. Die Feigherzigen glauben so wenig an den Muthwie die Buhlerinnen an die Keuschheit." ')

Wollte man übrigens auch Quintus Nautius seine priester-liche Abkunft streitig machen, so würde doch die Religion, dieer herstellen will, für sich selbst sprechen. Hören wir: „Esgibt ein einziges, allgemeines Wesen, das ewig Geschöpfehervorbringt, in die es alle seine Schöpfungen ausgießt.Dies Wesen ist die Prothisäe der Hymne» des Orpheus, derreligiösesten, nach Pausanias, und heiligsten von allen. Diesist der erste Ring der Kette. Von da Herleitung der Götterund der verschiedenen Classen von hervorragenden Geistern,welche allen Völkern zur Ehre gereicht haben, ehe noch einEinzelner es sich einfalle» ließ, die Kette zu zerreißen undnur den ersten Ring gelten zu lassen.... Diese Götter sindüberall verbreitet, sie thronen in den glänzenden Gestirnen, inden Ebenen, in den Thälern und auf den Bergen; diese würden,wären sie nicht von unterrichtenden Geistern zusammengehalten,auseinanderfalle». Ein Zusammenwirken der Geister erhältdie Formen der Erde. Ihr könnet keinen Schritt machen,ihr könnet das Haupt weder nach Rechts noch nach Linksumwenden, vorwärts- oder rückwärts beugen, ohne ihnen zubegegnen.

„Das Dasein dieser Götter wird von den größtenMännern angenommen und ihnen die größte Verehrunggezollt. Leset Plato, Plutarch, Xenophon, Thucy-dides, Demvsthenes, Jsokrates, Cicero, TitusLivius, Tacitus, Polybius, Justinus u. s. w.

„ .... Ein allgemeines Gährungs Mittel ist derGeist, der die Seele mit der Welt verbindet. Seine Thätig-keit ist eine unausgesetzte; er gestaltet Alles um, er ist dergroße Proteus. Er löst die todten Wesen auf und prä-parirt sie durch diese Auflösung zu einer Stätte, i» welcher

1) S. 284-371.