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belagert.... Ja, sie wird fortdauern, unsere heilige, unserebrüderliche Republik! Sie wird ewig sein wie die Mensch-heit.... Als Weltfackel wird sie die Finsternisse derUnwissenheit, des Aberglaubens und der Furchtverscheuchen!" ')
I Wir übergehen die anderen Feste der Arbeit, der Re<I! publik u. s. w., die in Paris und den Provinzen gefeiert^ wurden, und kommen zu dem großen Feste der Eintracht,I das auf dem Marsfelde am 21. Mai 1848 statthatte. EsI erinnert uns an die schönsten Tage von 1793, an das Fest ders Natur oder des höchsten Wesens. Fünfhundert junge^ Mädchen, weiß gekleidet, mit Eichenblättern bekränzt und denNationalfarben umgürtet, eröffnen den Zug. „Glücklicher Ge-danke," rufen die Schristgelehrten des Tages aus, „der diePhantasie verlockt und uns in die Zeiten des antikenGrieche nlan des versetzt!"
„Die Architektur unserer Monumente trägt zur Unterhal-tung der Illusion bei. Angesichts dieser griechischen Peristyle,dieser dorischen Fenstergiebel, dieser korinthischen Säulen könnteman sich in die Agora von Athen zurück denken. Bereitshält der antike, der Ceres geweihte Wagen, geschmücktmit Blätterguirlanden und überragt von einem Pfluge und voneinem mit goldenen Aehren gefüllten Korbe, auf welchem sichdie gottgeweihten Bäume: der Olivenbaum der Minerva,
? derLorbeer desApollo und dieEiche desHerkulesschaukeln, auf dem Eintrachtsplatze still.
„Am Eintritte in das Marsfeld erheben sich zwei großePyramiden in Gestalt eines Dreiecks, das aus einem weitenKreise ausgeht. Drei Statuen von vierzehn Fuß Höhe lehnensich an eine jede dieser Pyramiden. An der zur Linken siehtman Frankreich, Deutschland und Italien. Letzteresträgt das Diadem der Cybele, ein entblößtes Schwert aufder Schulter und eine Tiara in der Hand. An der Pyramide
1) Lull. äs Is kep. Nr. 7.