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genug, um hundert Kranken ein Spital zu gründen. — EinBischof bezieht vom Staate 25,000 Franken: genug, um dreißigdürftige Familien zu unterhalten. — Ein Kanonikus verzehrt8000 Franken und hat Nichts zu thun: genug, um für zwei-tausend Kinder Lehrer anzustellen. — Der Klerus kostet 50Millionen: genug, um die Octroigebühren in ganz Frankreichum ein Beträchtliches herabsetzen zu können. — Streichet alsovom Budget: Erzbischöfe, Bischöfe, Priester; dafür werdeneure Kranken gepflegt, eure Kinder unterrichtet, eure Armenunterhalten und euer Volk wohlfeiler genährt werden.
„Schlußfolgerung: Der Priester werde unterhaltennicht von denen, die seiner entbehren, sondern von denen,welchen er dient. Reines Benefice: Fünfzig Millionen Er-sparnisse für Alle und eine aufrichtige Religion für Jeden." ')
Dies ist Wort für Wort den Reden, welche der Berau-bung des Klerus im Jahre 1790 vorausgingen, nachgeahmtund spricht deßhalb auch keineswegs für bessere Tendenzen.„Im Namen der Wahrheit und christlichen Gerechtigkeit mußman Frankreich, allen Mächten Europas, allen Völker» derErde zu wissen thun, daß die wahre Macht der christlichenKirche, die Jesus Christus seinen Aposteln übergeben hatte,nach ihrem Tobe an die bürgerlichen Behörden und Gerichteübergegangen ist, um durch sie das Reich Gottes auf Erdeneinzurichten."
Dies ist die vervollkommnete Maxime der ersten Revo-lution: die Kirche ist im Staate.
Wie ihre ältere Schwester verwischt die Revolution von1848 soviel sie vermag alle Erinnerungen und alle Emblemedes Königthums und der sociale» Superiorität, aber wie auchdiese ersetzt sie dieselben durch die Bildsäulen der Barra undder Viala. „Bisher hatten sich die Könige, die Fürsten vonGeblüte, die schönsten Punkte der Hauptstadt für die Dar-stellung ihrer erlauchten Gestalt angeeignet.... Wir wollen
1) Nüralllss revol. Ebendas. — 2) Ebendas.