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Opposition, in welcher das Christenthum zu dem Paganismussteht, ohne Bedeutung, ohne providentielle Warnung, ohneBelehrung? Sollte sie nicht die Aufmerksamkeit eines jedenMenschen auf sich lenken, der zu erfahren wünscht, welche vondiesen beiden Religionen der Organisation der mensch-lichen Gesellschaft größere Vortheile gewähre?" ')
Die Prüfung aber ist überflüssig, die Frage ist entschieden.Die Welt vermag nichts Besseres zu thun, als zu dem Paga-nismus zurückzukehren, dessen anmuthige Mythologie, dessenglanzvolle Civilisation, dessen große Männer und große Tugen-den die Bewunderung der aufgeklärten Jugend auf eine so ge-rechte Weise verdienen. „Sechzehn Jahrhunderte derErfahrung," sagt Herr Lacour zum Schlüsse, „müssengenüge», um den Einfluß einer Meinung undeines Systems kennen zu lernen. Die menschlicheVernunft ist also genügend gewarnt; sie kann sichüber das größere oder geringere Maß des mora-lischen und sociale» Verdienstes des Polytheismus unddes Monotheismus aussprechen."
Wir frage», zu welcher Zeit man wohl solche Dinge un-geahndet schreiben durfte?
Wir fragen, was dieser hartnäckigen Vorliebe für denPaganismus Griechenlands und Italiens wohl zu Grundeliegen mag?
Wir fragen, ob der Geist der Revolutionen von 1848und 1793 nicht nach allen Beziehungen derselbe ist?
Wir fragen, wie es geschieht, daß die Häupter der Na-tionen, anstatt den heidnischen Geist, der Europa mit beispiel-losen Katastrophen bedroht, an seiner Wurzel anzugreifen,entweder im Schooße der Genüsse schlummern oder sich nurmit materiellen Interessen beschäftigen oder ihre Kräfte auf-wenden, um die Aeste zu fällen, anstatt an den Baum selbstHand anzulegen?
1) S. 66-75. - 2) S. 76.