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sHollands, besonders zu Amsterdam, sogar in Rom und zumal'in London und an unzähligen anderen Orten. Ueberall habenisie Versammlungen, wo sie trinken, essen und, was noch bei^Weitem angenehmer ist, gemeinschaftlich philosophire». IhrePhilosophie ruht auf der festen Grundlage des großen, uni«Versellen und ewigen All."
Um eine Thatsache ist also die Geschichte reicher geworden:die Renaissance hat eine Masse von sokratischen Gesellschaftenhervorgebracht, nach dem Muster der rationalistischen Associa-tionen der Griechen und Römer gebildet. Diese Bruderschaftenbilden eine große religiöse oder vielmehr eine irreligiöse undantisociale Secte. Diese hat die Untergrabung des Christen-thums und die Schaffung der abenteuerlichsten Irrthümer unterdem Patronate des Sokrates, Plato, Virgil, Horaz, Cicero,mit Einem Worte aller klassischen Autoren zum Zweck, und zurWirkung: den Rationalismus, Pantheismus, Naturalismus,Materialismus, die Ewigkeit der Materie, die universelle Seele,das Aufgehen aller Wesen in dem großen All, die Verachtungjeder positiven Religion und den Haß jeglicher Autorität.
Von den ersten Jahren der Renaissance an wurden dieseim Mittelalter unbekannten und aus der griechischen undrömischen Philosophie neu wiederhergestellten Ungeheuerlich-keiten von den neuen Heiden mit einer solchen Kühnheit be-hauptet, daß das Lateranconcil vom Jahre 1512 sich
1) ?Lnsiis xluriinunr versLnlur; itiäein Vsnstüs, in omnibus Uol-lanäias uidlvus, inaxime certe ^rn8teloiiruni, et nonnulli (hnodmireris) in ixsn ourin Roinsnn; seä xrseeipus I.on«1ini ndunäsnt.... ut uno vorbo rein expeUisin, äsniur proeul «Indio inxinriniis Ioci8 knntlieistne non xnuei: qni 8 U 08 sidi vnbentxrivntos coeius et 8o«1nlitate8, ubi convivsntur ei, quo6 suavis-simnm est oonäimenti xenus, udi «lesuxer piiilosopUsniur.k>. 14, 89. — 8uper isin Ilniversi irnmensi et gelerni InniZa-mentn sotiäis8ims Ineln, xlriloboxkism 8usm aeäiüeLnt ksn-tbsi8tse. ?. 16.