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. Der Priester:

» „Um gut zu leben und wohl zu sterben, höret aufmerksam,»geliebte Bruder, die sichere und untrügliche Regel, die man^befolgen muß. Sie gibt uns Marcus Tullius Cicero in seinerunnachahmlichen Sprache. ')

Die Bruder:

„Wir hören, die Ohren geöffnet, die Herzen nach Oben. °)Der Priester:

„Das wahre Gesetz ist die richtige Vernunft, entsprechendder Natur, verbreitet in allen Menschen, unveränderlich, ewig,das sich selbst erklärt und auslegt.

Die Brüder:

„Durch dieses Gesetz wollen wir regiert werden, nicht aberdurch die Lügen und Fabeln des Aberglaubens.

Der Priester:

„Ihr habt Recht; alle positiven Gesetze sind weder fix,noch dauerhaft, noch allgemein, noch wirksam.

Die Brüder:

„Sie sind Niemanden zu Etwas nütze, wenn nicht denen,die sie auslegen."

Welche Verpflichtung geht hieraus hervor? Offenbar,dem Aberglauben den Krieg auf Leben und Tod anzukündigen.Im Namen Cicero's ermähnt der Priester die Brüder, diesenKrieg zu unternehmen. Diese Schlußfolgerung ist dieselbe wiedie von der Revolution ausgestellte, als sie im Jahre 1793 dem

1) Luäite, segnsle8 prse8lanti8siini, norrnsin eerti88imsin bensvivsnäi, beste moriencki, verbis ipsissimis vobis nun« trsäenckamHuibus eain inimitsbiliter expressit olim Asreus Dulliu8. Ick.

2) k'stulls suribus et eoi-äibus sui^um elsüs suseultabimus. IN.

3) Lst guiäsrn vers lex, reets rstio, nstursa eonxrusns, äissuss inomne8, eon8tsns, 8empiteens; nequs est guserenäu8 exxlsnstorsut interpres sliu8. Oe republies, I, 3-

4) Darum haben auch die revolutionären Schriftgelehrten alle abgeschafft,um zu dem Naturgesetze Cicero's zurückzukehren, ohne jegliche andereAuslegung als die von diesem selbst gegebene.