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j den Museen, Palästen und öffentlichen Gärten nur mytholo-j gische Embleme, Statuen der Götter, Göttinnen und Heroen! des Paganismus erschaut werden? Warum die gesammteLiteratur des Zeitalters Ludwigs XIV. mit wenigen Aus-nahmen nur aus Nachbildungen, Uebersetzungen und Bearbei-tungen der Werke der heidnischen Schriftsteller besteht? WarumMachiavel, Montesquieu, Rousseau, Mably, alle Väter derRevolution in ihren Lehrbüchern der Politik sich nur auf dieGeschichte Roms, Spartas und Athens gestützt haben? Warumdie Republikaner von 1793, wie Herr v. Cormenin so treffendbemerkt hat, die Gesetze, Sitten und Gebräuche, den Charakter,die Reden, die Gewänder, das Leben und den Tod der stol-zesten und ausgelassensten Aristokraten des Alterthums so sehrbewunderten und Frankreich aufdringen wollten? Warum diesewilden Demagogen stets nur die Namen des Brutus, desHoratius Cocles, der Gracchen u. s. w. im Munde führten,und warum ihre Schüler und Nachfolger, die Demagogen undSocialisten von 1848 ihre Regierungspläne Plato und Lykurgentlehnten? Warum man endlich in gegenwärtiger Zeit keinBuch öffnen, in kein Gebäude treten, keine Geschichte derZeitgenossen studiren, die Einrichtungen der christlichen Völker,ihre Regierungsformen, ihre Sitten, Gebräuche, Vergnügungenund Theater nicht in Erwägung ziehen kann, ohne darin dieSpur und das Gepräge des Paganismus zu finden?
„Dies find ein Theil der Fragen, die sich heute und schonlange viele ernste Geister, unterrichtete Männer, gute Bürgerund gute Katholiken stellen. Für diese Fragen, die bis jetzteine zufriedenstellende und entscheidende Beantwortung nochnicht gefunden haben, hat ein achtungswerther Priester, HerrAbbe Gaume, eine Lösung vorgeschlagen, die bereits von Msgr.Parisis, Bischof von Langres, angedeutet, von Msgr. demCardinal-Erzbischose von Rheims adoptirt und von mehrernausgezeichneten Männern, wie besonders von dem hochwürdig-sten Pater Ventura, dem Grafen von Montalembert, Herrn