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frieden damit, ihre Völker durch das Schauspiel ihrer undihrer Höfe Ausschweifungen verderbt zu haben, denselben auchihre antiken Municipal- und Provinzialsreiheiten, die noth-wendigen Grundlagen aller anderen Freiheiten, entrissen undwarum die Völker, zur Selbstregierung berufen, sich in ver-geblichen und unfruchtbaren Anstrengungen zur Herstellung derOrdnung und Freiheit erschöpft haben?

„Saget uns, warum zu Rom und in ganz Italien mitheiligen Päpsten und katholischen Regenten, einer strengenCensur der Bücher und Tagesblätter und mit einem ausschließ-lich achtbaren Geistlichen anvertrauten Unterrichtssysteme imJahre 1848 ein revolutionäres Volk den Papst verjagte, dieRegierung stürzte, den Tod Cäsar's durch den Meuchelmorddes Herrn v. Rosfi parodirte, die Wiederherstellung der altenunitarischen Republik träumte und pflichtvergessen genug war,um Mazzini Beifall zu klatschen, oder feig genug, um sich vonihm terroristren zu lassen?

„Saget mir, warum und wie der größte Theil der euro-päischen Gesellschaft dem praktischen Christenthum, ohne welchessie nicht zu leben vermag, untreu geworden ist, wie bei denmeisten Menschen die Gläubigkeit in Gleichgültigkeit, die Hoff-nung in Verzweiflung, die Nächstenliebe in Selbstsucht um-schlagen konnte?

„Saget mir, warum seit drei Jahrhunderten diechristlichen Ideen, Neigungen, Gefühle und Gebräuche heidni-schen Ideen, Neigungen, Gefühlen und Gebräuchen Platz ge-macht haben? Warum die Könige, die Staatsmänner, Alle,welche die Welt durch das Recht, die Macht oder das Talentbeherrschen, Beispiele und Erinnerungen Griechenlands undRoms zur Richtschnur ihrer Handlungen machten? Warumman in der Baukunst, Bildhauerkunst, Malerei und Musik dasChristenthum aufgegeben hat, um zu den Kunstübertieferungendes Alterthums zurückzukehren? Warum man in vielen Diä-resen auf die katholische Liturgie Verzicht geleistet hat, umderen neue in besserem Latein zu verfassen? Warum in